Begleiter für draußen – Outdoor-Smartphones

11. Oktober 2017 Kommentare deaktiviert für Begleiter für draußen – Outdoor-Smartphones Kommentar(e)

Der mobile Begleiter wird bekanntlich gerne als eierlegende Wollmilchsau gesehen. Will heißen: Das Smartphone soll möglichst alles möglichst gut können, dabei toll aussehen und natürlich auch noch extrem robust sein. Die schlechte Nachricht: Ein derartiges Gerät gibt es (noch) nicht. Meist gilt: Hübsch und schnell ist nicht robust, robust wiederum nicht immer ein Hingucker. Die gute Nachricht: Sie müssen sich zwar entscheiden, die Auswahl an ausgewiesenen Modellen für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen ist in den letzten Monaten und Jahren deutlich gewachsen – und Spitzenmodelle gibt es ohnehin wie Sand am Meer. Die wollen wir mal außen vor lassen, vielmehr konzentrieren wir uns auf jene Smartphones, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, spezielle Bedürfnisse abzudecken. Die sogenannten „Outdoor-Phones“ erfreuen sich wachsender Beliebtheit, weil sich Leistung und eine fast unzerstörbare Fertigung mittlerweile nicht mehr zwingend ausschließen. Früher war das anders, weshalb den Geräten lange der Ruf nachhing, zwar viel auszuhalten, aber auch langsam und nicht gerade ästhetisch zu sein.

Das hat sich inzwischen ein wenig geändert. Ein Augenschmaus ist ein Outdoor-Phone zwar nach wie vor nicht, die Hersteller versuchen mittlerweile aber, die Geräte handlich zu gestalten und mit sinnvollen Features auszustatten. CAT beispielsweise hat dem S60 eine Wärmebildkamera spendiert, während Archos beim Saphir auf einen Art Hybriden aus Standard-Smartphone mit Outdoor-­Merkmalen setzt. Die klassischen Modelle gibt es parallel dazu natürlich auch noch, also die Phones, die auf den ersten Blick für Baustelle, Wanderung oder andere Außeneinsätze gemacht sind. Nachfolgend erfahren Sie, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Vor- und Nachteile jedes einzelne Modell bietet.

Für wen eignen sich Outdoor-Smartphones?

Outdoor-Geräte richten sich an alle, die sich gerne in der freien Natur bewegen und dem mobilen Begleiter alles abverlangen. Und wer Arbeiten verrichtet, wo es staubt oder Wasser im Spiel ist, ist mit diesen Geräten auch­ sehr gut beraten.

Special Features

1. GPS und Glonass

Unabdingbar für Outdoor-Geräte: GPS und GLONASS. Der Unterschied: GPS-Satelliten werden von den USA betrieben, 31 Satelliten befinden sich in der Erdumlaufbahn. Bei GLONASS (von Russland betrieben) sind es 24 Stück. Beide Systeme kombiniert ermöglichen ein Tracking auf Zentimeter genau – was vor allem bei Ausflügen in rurale Gebiete einen entscheidenden Vorteil mit sich bringt. Die meisten Outdoor-Handys setzen auf beide Systeme.

GPS-und-Glonass

2. Wärmebildkamera

CAT hat dem S60 neben der Standard-Ausrüstung auch eine Wärmebildkamera spendiert. Die ist vor allem dann praktisch, wenn Sie sich auch in der Nacht gerne in der freien Natur aufhalten. Jäger, Camping-Fans oder Bauherren bekommen mit dem CAT S60 nicht nur ein gelungenes Outdoor-Phone, die Wärmebildkamera ermöglicht zusätzlich verschiedene Einsatzszenarien. Bleibt abzuwarten, ob andere Hersteller dahingehend nachziehen.

Wärmebildkamera

3. Phyische Tasten

Nicht zu unterschätzen ist der praktische Nutzen von physischen Tasten. Warum? Ganz einfach: Wer Handschuhe trägt oder arbeitsbedingt oft schmutzige Hände hat, ist nicht mehr ausschließlich auf das Wohlwollen des Touchscreens angewiesen. Die physischen Tasten funktionieren in der Regel (fast) immer. Einziger Haken: Bei zu viel Staub können die Tasten kaputt gehen. In unserem Test hatten wir dieses Problem allerdings bei keinem Modell.

physische-tasten

Vorteile VS Nachteile

Klar: Die ausgewiesenen Outdoor-Geräte sind deutlich robuster konzipiert als “normale” Smartphones. Staub und Wasser können den meisten Modellen wenig bis gar nichts anhaben, was natürlich den Vorteil mit sich bringt, dass der Besitzer nicht ständig darauf achten muss, das teure Smartphone nicht zu zerstören. Und: Viele der Modelle bringen spezielle Features mit sich, beispielsweise eine Wärmebildkamera, zusätzliche Lampen, mehr Akku. Auch die in der Regel verbauten physischen Tasten dürften auf viel Gegenliebe treffen, lassen sich diese doch auch mit Handschuhen bedienen.

Auch die negativen Aspekte dieser Geräte-Gattung liegen auf der Hand: Outdoor-Phones können in Sachen Leistung gemeinhin nicht mit Standard-Smartphones mithalten. Viele Hersteller verwenden ältere Prozessoren und verbauen wenig Speicher und nicht mehr zeitgemäße Displays. Wir hatten zudem einige Modelle im Test, die eine aktuelle Android-Version vermissen ließen. Die Bauform und der Fokus auf ein möglichst robustes Gehäuse haben zudem zur Folge, dass die Geräte zumeist recht dick sind – und davon abgesehen auch optisch nicht allzu viel hermachen.

So testen wir!

Leicht hatten es unsere Testgeräte nicht: Wir haben unsere Kandidaten auf Herz und Nieren überprüft – im Wasser und zu Lande. Rechts sehen Sie einige Fotos unseres Testprozesses. Alle Modelle mussten den Feuchtigkeitstest bestehen, unter fließendem Wasser ebenso wie in einer kleinen Wanne. Abgesehen davon mussten die Geräte Stürze aus verschiedenen Höhen überleben und natürlich auch Ausflüge in die Außenbereiche unserer Redaktion. Die gute Nachricht: Alle Smartphones überlebten die Tests – in Sachen Robustheit gibt es also durch die Bank gute bis sehr gute Noten. Gut so!

handy-steinehandy-grashandy-wasser

IP-Code erklärt

Beispiel: IP 6 7

1. Kennziffer beschreibt den Schutz vor Festkörpern

0 – kein Schutz

1 – geschützt gegen feste Fremdkörper ab Durchmesser 50 mm

2 – Fremdkörper ab 12,5 mm

3 – Fremdkörper ab 2,5 mm

4 – Fremdkörper ab 1,0 mm

5 – geschützt gegen Staub in schädigender Menge

6 – Staubdicht

2. Kennziffer beschreibt den Schutz vor (Süß-)Wasser

0 – kein Schutz

1 – Schutz gegen Tropfwasser

2 – Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist

3 – Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte

4 – Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

5 – Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel

6 – Schutz gegen starkes Strahlwasser

7 – Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen

8 – Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/ Dampfstrahlreinigung, speziell Landwirtschaft

Die Handys

CAT S60

Cat-S60

Wohl das Outdoor-Smartphone schlechthin. Das CAT S60 ist nicht nur nach dem Industriestandard IP68 gegen Staub und Wasser geschützt, sondern zusätzlich auch noch nach dem Militärstandard MIL-STD-810G. Bedeutet: Es gibt kaum äußere Umstände, die diesem Smartphone gefährlich werden können. Darüber hinaus ist das CAT S60 durchaus potent ausgestattet, unter der Haube arbeitet beispielsweise ein achtkerniger Prozessor vom Branchenprimus Qualcomm, dem 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Erwähnenswert: Die integrierte Wärmebildkamera nebst der 13 MP-Hauptlinse.

EINSCHÄTZUNG:
Gewohnt gute Qualität von CAT. Zwar teuer, das S60 ist das Geld aber auf jeden Fall wert – und sehr stark ausgerüstet.

IP 68 / Android: 6.0 / Display / Auflösung: 4,7“, 720 x 1.280 / CPU: 4 x 1,2 + 4 x 1,5 GHz / Speicher: 32 GB / RAM: 3 GB / Kamera: 13 MP, 5 MP / Abmess. / Gewicht: 147,9 x 73,4 x 12,7 mm / 223 g / Ausstattung: LTE, NFC, Dual-SIM, FLIR thermal camera / Preis: € 576,-

Vorteile: Viele sinnvolle Extras, alle Schutzstandards, schnelle Hardware

Nachteile: Sehr teuer – und viele Käufer brauchen wohl keine Wärmebildkamera

Ruggear RG740

Ruggear-RG740
Ruggear hat sich voll und ganz der Entwicklung von Outdoor-Geräten verschrieben. entsprechend hochwertig ist das RG740 geschützt: Neben dem IP68-Standard setzt der Hersteller auch noch auf den Militärstandard MIL-STD-810G. Das ist mittlerweile zwar nicht mehr ganz selten, verdient aber nac wie vor Lob – immerhin ist das Smartphone dadurch wirklich fast unzerstörbar.
Das RG740 kommt mit einem 4,7 Zoll-Display (HD) und wird von einem Snapdragon-Prozessor angetrieben. 2 GB RAM gehen in Ordnung, 16 GB Festspeicher auch – hier könnte es mit der Zeit aber eng werden. Stark: Der 3.950 mAh-Akku.

EINSCHÄTZUNG:
Fast unzerstörbar und auch solide ausgerüstet, in technischer Hinsicht aber nicht mehr topaktuell. Ältere Software.

IP 68 / Android: 5.1.1 / Display / Auflösung: 4,7“, 720 x 1.280 / CPU: 4 x 1,2 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB / Kamera: 13 MP, 5 MP / Abmess. / Gewicht: 153 x 77 x 15 mm / 226 g / Ausstattung: LTE, NFC, Dual-SIM / Preis: € 449,-

Vorteile: Starker Akku, alle Schutzsstandards, guter Prozessor

Nachteile: Ältere Software, Speicher nicht allzu groß bemessen

Samsung XCOVER 4

samsung-Xcover-4

Auch Samsung führt ein dezidiertes Outdoor-Smartphone, mittlerweile sogar in der vierten Generation. Die IP 68- und MIL-STD-810-Zertifizierungen garantieren optimalen Schutz gegen äußere Einflüsse aller Art, so überlebt das Telefon beispielsweise auch Tauchgänge von bis zu 30 Minuten bei einer Wassertiefe von maximal 1,5 Metern.

Angetrieben wird das Xcover 4 von einem Prozessor aus eigener Fertigung, der ausreichend Leistung bereitstellt. Lob verdient die aktuellste Android-Version 7.0 ebenso wie die Möglichkeit, den mit 16 GB nicht allzu großzügig bemessenen Festspeicher erweitern zu können.

EINSCHÄTZUNG:
Samsung macht mit dem XCover 4 vieles richtig und findet einen guten Mittelweg. Auch nicht zu teuer.

IP 68 / Android: 7.0 / Display / Auflösung: 5,0“, 720 x 1.280 / CPU: 4 x 1,4 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB / Kamera: 13 MP, 5 MP / Abmess. / Gewicht: 146,2 x 73,3 x 9,7 mm / 172 g / Ausstattung: LTE, NFC / Preis: € 325,-

Vorteile: Aktuelle Android-Version, brauchbare Ausstattung, fairer Preis

Nachteile: Speicher etwas knapp bemessen, keine nennenswerten Extras

CYRUS CS 22 – XITED

cyrus-cs22

Cyrus schwebt in unseren Breitengraden noch unter dem Radar, dabei stammt das Unternehmen sogar aus dem deutschen Aachen. Beim CS 22 handelt es sich um eines der verschiedenen Outdoor-Modelle des Herstellers, ausgestattet mit einem vierkernigen Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und einem langatmigen 3000 mAh-Akku. Auch hier ist die aktuellste Android-Version 7.0 aufgespielt. Das Display ist mit einer Diagonale von 4,7 Zoll nicht allzu groß und auch generell präsentiert sich das CS 22 noch vergleichsweise handlich. Geschützt ist es dabei aber hervorragend, unter anderem nach dem Miliitärstandard MIL-810G.

EINSCHÄTZUNG:
Mit dem Newcomer wird zu rechnen sein. Solides und äußerst robustes Gerät zu einem Hammer-Preis.

IP 68 / Android: 7.0 / Display / Auflösung: 4,7“, 720 x 1.280 / CPU: 4 x 1,3 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB / Kamera: 8 MP, 2 MP / Abmess. / Gewicht: 145 x 75 x 10,8 mm / 180 g / Ausstattung: LTE, Dual-SIM / Preis: € 174,-

Vorteile: Toller Preis, alle Schutzstandards, guter Akku

Nachteile: Dicker Rahmen zwischen Display und Gehäuse

SIMVALLEY Mobileoutdoor

simvalley

Cyrus schwebt in unseren Breitengraden noch unter dem Radar, dabei stammt das Unternehmen sogar aus dem deutschen Aachen. Beim CS 22 handelt es sich um eines der verschiedenen Outdoor-Modelle des Herstellers, ausgestattet mit einem vierkernigen Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und einem langatmigen 3000 mAh-Akku. Auch hier ist die aktuellste Android-Version 7.0 aufgespielt. Das Display ist mit einer Diagonale von 4,7 Zoll nicht allzu groß und auch generell präsentiert sich das CS 22 noch vergleichsweise handlich. Geschützt ist es dabei aber hervorragend, unter anderem nach dem Miliitärstandard MIL-810G.

EINSCHÄTZUNG:
Mit dem Newcomer wird zu rechnen sein. Solides und äußerst robustes Gerät zu einem Hammer-Preis.

IP 67 / Android: 7.0 / Display / Auflösung: 4,7“, 720 x 1.280 / CPU: 4 x 1,3 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB / Kamera: 8 MP, 2 MP / Abmess. / Gewicht: 145 x 75 x 10,8 mm / 180 g / Ausstattung: LTE, Dual-SIM / Preis: € 249,-

Vorteile: Guter Preis, sehr handliches Gerät

Nachteile: Hardware veraltet, Display löst niedrig auf, kein Militärstandard

ARCHOS 50 SAPHIR

archos-50-saphir

Archos setzt auf die goldene Mitte, wenn man so will: Eine Zertifizierung nach MIL-Standard fehlt dem 50 Saphir, das Gehäuse ist aber immerhin nach dem IP 68-Standard gefertigt. Dafür sieht das Gerät ansehnlich aus und wirkt trotz seines Daseins als Outdoor-Begleiter durchaus schick. Und auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Ein achtkerniger Prozessor sorgt für ausreichend Power, mit 2 GB RAM und 16 GB Festspeicher (erweiterbar) sollten die meisten Besitzer ebenfalls das Auslangen finden. Die Hauptkamera schießt Fotos mit 16 MP, die Frontknipse mit 5 MP. Sinnvoll: Der massive 5.000 mAh-Akku – dafür gibt es Lob!

EINSCHÄTZUNG:
Der Akku sucht seinesgleichen, der fehlende Militärstandard könnte den einen oder anderen Käufer aber abschrecken.

IP 68 / Android: 6.0 / Display / Auflösung: 5,0“, 720 x 1.280 / CPU: 4 x 1,5 GHz / Speicher: 16 GB / RAM: 2 GB / Kamera: 13 MP, 5 MP / Abmess. / Gewicht: 156,9 x 78,9 x 7,9 mm / 190 g / Ausstattung: LTE, NFC, USB-C, Fingerprint-Sensor, WLAN ac / Preis: € 199,-

Vorteile: Extrem langatmiger Akku, gute Kamera, ausreichend starke Hardware

Nachteile: Kein Militärstandard, Speichergröße nicht überragend

FAZIT

Wie Sie sehen können, haben wir uns für die Outdoor-Geräte eine Bewertung anhand unserer üblichen Kriterien gespart. Warum? Weil das nur bedingt Sinn machen würde, immerhin sind fast alle unserer Kandidaten den „Standard-Smartphones“ hoffnungslos unterlegen. Allerdings: Wer sich ein Gerät mit „Outdoor“-Branding zulegt, sucht auch kein Gaming-Monster oder Foto-Wunder – sondern eben einen robusten Begleiter für alle Lebenslagen. Genau das erfüllen unsere Kandidaten allesamt. Falsch machen können Sie beim Kauf eines unserer Testmodelle nichts. Sie sollten sich aber vorher überlegen, worauf Sie Wert legen – denn teilweise unterscheiden sich die Geräte doch stark.

Outdoor-Zubehör (optional)

UGO 

Ugo ist quasi eine wasserdichte und schwimmende Herrenhandtasche. Sie misst 20 x 12 x 3,5 cm und weist die Materialqualität eines Bootssacks auf (den benutzen Outdoor-
Sportler). Über das Sichtfach vorne lässt sich das Display bedienen, dahinter finden andere Gegenstände Platz. Das Phone sollte nicht zu groß sein!

UGO

www.ugowear.com ab € 99,90

ARTWIZZ Camouflage Clip

Wer ein Smartphone ohne Outdoor-Attitüden besitzt, dieses aber auch gut geschützt wissen will, kann sich dieses Case im Military-Look von Artwizz zulegen. Das „Camouflage Clip“ gibt es für verschiedene Smartphone-Modelle von Samsung, Huawei und Apple und außerdem auch für diverse MacBooks.

artwizz

bit.ly/camouflage_sm ab € 19,99

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oliver

Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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