Der Beweis: Smartphones landen meistens auf dem Display

Redaktion 29. November 2015 0 Kommentar(e)

Gesprungene Displays sind die wohl h├Ąufigste Verletzung, die ein Smartphone sich zuziehen kann, wenn es zu Boden st├╝rzt. Ein Physiker hat nun mathematisch Bewiesen, dass Smartphones tats├Ąchlich dazu tendieren, auf dem empfindlichen Glas(kinn) zu landen.

Auch interessant: Handydisplay kaputt, was nun?
samsung-galaxy-s3-falltest-1024x576

Wir alle kennen das Ph├Ąnomen: Da hat man sich gerade ein Butterbrot geschmiert, passt einen Moment nicht auf und schon schl├Ągt die Schwerkraft zu und zieht den Snack zu Boden, der nat├╝rlich auf der Butterseite landet. Diesen Fakt hat der Physiker Robert Matthews sogar mathematisch bewiesen. Nun geht er aber noch einen Schritt weiter und beweist obendrein noch, was die meisten von uns auch schon vermutet haben: Smartphones haben eine starke Tendenz, auf dem Display zu landen, wenn sie auf den Boden fallen.

Matthews, seines Zeichens Physikprofessor an der Aston University in Gro├čbritannien, hat zu diesem Zweck das Design von Smartphones analysiert und wie wir diese ├╝blicherweise halten (locker in einer Hand). Er hat daraus eine Formel erarbeitet, die die Geschwindigkeit angibt, mit der sich ein Smartphone dreht, wenn es erst mal unsere fettigen Finger verlassen hat.

smartphone-display-formula

Interessant, oder? Ihr versteht nicht, was das bedeuten soll? Keine Sorge, ihr seid nicht allein! Ich wei├č auch nur so viel, dass 3g in diesem Fall nichts mit der Daten├╝bertragungsgeschwindigkeit zu tun hat. Die Kollegen von Android Authority haben aber netterweise zusammengefasst, dass dies nur die Vermutung best├Ątigt, dass Smartphones wahrscheinlicher auf dem Display landen, als auf anderen Stellen.

Das hilft nun nat├╝rlich herzlich wenig im Alltag, aber f├╝r die Hersteller sollte dies ein Ansporn sein und Motorola auf dem Weg zum unkaputtbaren Smartphone zu folgen, den das Unternehmen mit dem Moto X Force eingeschlagen hat.

Quelle: IOPScience via Android Authority

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen