The Next Galaxy: So haben sich die galaktischen Smartphones von Samsung entwickelt

Redaktion 18. März 2015 4 Kommentar(e)

Wenn ein Bild schon mehr als 1000 Worte sagt, wie viel sagt dann erst eine Infografik? Vor 5 Jahren machte sich die Galaxy S-Reihe auf, dem iPhone die Stirn zu bieten. Eine gelungene Infografik zeichnet jetzt den Weg von Samsungs glorreicher Flaggschiffreihe nach – vom ersten Modell aus dem Jahr 2010 bis zum Galaxy S6, das erst vor kurzem seine Premiere feierte.  

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Samsung-Galaxy-S-Geschichte

In wenigen Wochen, hierzulande ab dem 10. April, kommt das Samsung Galaxy S6 auf den Markt. Was läge also näher, als einen Blick zurück zu wagen auf die Erfolgsgeschichte des südkoreanischen Topmodells? Genau das haben die Kollegen von mobile MADHOUSE mit einer Infografik jetzt getan.

Zarte Anfänge

Den Anfang nahm alles mit dem Original Galaxy S, das 2010 eine neue Ära in der Android-Welt einläutete. Ein Display mit einer – für damalige Verhältnisse – riesigen Diagoanalen von 4 Zoll, ein pfeilschneller 1 GHz starker Single Core-Prozessor und Android 2.1 Eclair samt TouchWiz rundeten das Smartphone-Paket ab. Sicher, rein äußerlich ähnelte das Galaxy S sehr einem gewissen Kult-Smartphone aus Cupertino – die fast unendlichen Patentauseinandersetzungen zwischen Samsung und Apple nahmen nicht ohne Grund auch hier ihren Anfang. Nichtsdestoweniger war das Gerät Samsungs erstes wirkliches Erfolgsmodell und unterstrich den eigenen Anspruch, eine Alternative zum iPhone zu schaffen.

Ein Jahr später, 2011, kam das Galaxy S2 zur Welt. Nicht ohne Zufall verabschiedetete sich Samsung vom runden Design des Vorgängers, um Apple in zukünftigen Klagen nicht noch mehr Munition zu geben. Das Display des SGS2 ist damals auf 4,3 Zoll angewachsen. Im Inneren werkelte ein starker Dual Core-Prozessor, der das Gerät zu seiner Blütezeit zu einem der schnellsten Smartphones am Markt gemacht hat. Eine 8 MP-Kamera mit 1080p-Videoaufnahme setzten außerdem Maßstäbe.

EndgĂĽltiger Durchbruch

In der Rückschau wird 2012 wohl das Jahr sein, in dem Samsung endgültig den Durchbruch auf dem Smartphone-Markt schaffte und auch den so wichtigen „Mind Share“ der Konsumenten für sich gewann. Das Galaxy S3 wurde mit einer großen Show in London vorgestellt. Die dritte Generation der Galaxy S-Reihe war ein Erfolg sondergleichen und wurde laut Samsung mehr als 50 Millionen mal verkauft. Auch technisch gab es einiges zu bestaunen: Ein Display mit einer Diagonalen von 4,8 stieß in neue Dimensionen vor, die integrierte Auflösung von 1.280 x 720 machte aus dem Smartphone die ideale Maschine, um sich auch unterwegs dem Filmvergnügen hinzugeben. Die Anzahl der Prozessorkerne wurde erneut verdoppelt: Der Exynos 4412 brachte gleich vier Kerne mit, die jeweils mit 1,4 GHz takteten. Der RAM betrug nun komfortable 1 GB.

Evolution statt Revolution

„Never change a winning Team“ lautet ein englisches Sprichwort. Auch Samsung hat sich daran gehalten und ein Jahr später mit dem Galaxy S4 die Evolution des Vorgängers auf den Markt gebracht. Rein äußerlich war das S4 vom S3 kaum zu unterscheiden. Was die Hardware anging, verbaute der Smartphone-Primus im Galaxy S4 nun ein Full HD-Display, das eine Diagonale von 5 Zoll besaß. Die Megapixel-Zahl der Kamera sprang von 8 auf 13. Als Systemchip kam der Snapdragon 600 zum Einsatz, der jetzt von 2 GB begleitet wurde.

Bereits beim Galaxy S4 wurde erste leise Kritik an Samsung laut. Der Hersteller würde nur auf Nummer sicher gehen und zu wenig Mut zur Innovation zeigen, so der Vorwurf der Kritiker, der mit der Präsentation des Galaxy S5 vergangenes Jahr dann nochmals bedeutend an Fahrt aufnahm. Das Galaxy S5 war, noch mehr als das S4, eine Evolution. Im Grunde ist sogar der Begriff „Evolution“ zu viel, denn das Gerät wurde nur minimal gegenüber dem Vorgänger verbessert. So verwunderte es auch nicht, dass 2014 ein Krisenjahr für Samsung wurde, das dem Hersteller mit sinkenden Marktanteilen und Verkaufszahlen zu schaffen machte.

Komplette Neuentwicklung

Das Samsung Galaxy S6 – eine komplette Neuentwicklung unter dem Codenamen „Project Zero“, soll jetzt die Wende bringen. Erstmals setzt Samsung bei seinem Flaggschiff auf ein schickes Gehäuse aus Glas und Aluminium und wertet somit die Haptik,  in der Vergangenheit immer wieder Ankerpunkt der Kritik, entscheidend auf. Ein verschlanktes TouchWiz, das Display mit einer Diagonalen von 5,1 Zoll samt Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und die Integration des hauseigenen Exynos 7420, sorgen auf technischer Seite für einen qualitativen Sprung nach vorne. Noch ist es zu früh, über den Erfolg des Galaxy S6 zu urteilen, doch nach bisherigen Meldungen scheint Samsung mit seinem neuesten Topmodell tatsächlich die Wende geschafft zu haben.

Hattet ihr jemals ein Modell der Galaxy S-Reihe? Und wenn ja, welches?

Quelle: mobile MADHOUSE

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