LG zeigt QuickWindow-Schutzhülle des G2

Tam Hanna 30. Juli 2013 0 Kommentar(e)

Wer mit PDAs aufgewachsen ist, nutzt diese – zumindest von Zeit zu Zeit – auch als Taschenuhr. Das QuickWindow-Gehäuse von LG erleichtert euch diese Vorgehensweise durch ein innovatives Designfeature.

Die hinter dem Gehäuse stehende Grundidee ist vergleichsweise primitiv. Ein transparentes Fenster im Gehäusedeckel erlaubt den Zugriff auf am Bildschirm angezeigte Inhalte, ohne die Frontklappe entfernen zu müssen. Welche Features hier angeboten werden, ist noch nicht endgültig entschieden: im Pressefoto sieht man laut BestBoyz die Funktionen Anruf, Wecker, Mediaplayer, Wetterdaten, Timer und eine analoge und eine digitale Uhr. Zudem wäre es auch vorstellbar, dass eine Statusleiste irgendwo „am Rand“ Informationen über Empfang, Akkustärke und weitere Statusdaten anzeigt.

Leider ist derzeit noch nicht bekannt, ob das Gehäuse einen „Ausschnitt“ oder eine „Verglasung“ aufweist. In ersterem Fall wäre es möglich, mit den am Bildschirm erscheinenden Elementen zu interagieren – das gilt allerdings auch für in der Tasche befindliche Schlüssel und/oder Münzen. Eine Verglasung verhindert dies, steigert dafür aber den Schutzfaktor.

Die Auflösung des im Rahmen der Presseaussendung ausgegebenen Bilds ist für eine genaue Entscheidung zu gering. Allerdings zeigen einige der Einsatzszenarien Knöpfe an, die sich – aller Wahrscheinlichkeit nach – nur durch Touchscreenkontakt aktivieren lassen:

Das QuickWindow ermöglicht den Zugriff auf diverse Funktionen

Das QuickWindow ermöglicht den Zugriff auf diverse Funktionen

Amüsanterweise kündigt LG hier Zubehör für ein Gerät an, das offiziell noch nicht bekannt ist. Die Vorstellung des Optimus-Nachfolgers erfolgt erst am siebenten August 2013 – es ist denkbar, dass LG hier dem großen Rivalen Samsung etwas Medienaufmerksamkeit abjagen möchte.

Übrigens ist diese Idee nur auf den ersten Blick neu. Langjährige Beobachter des Handcomputermarkts erinnern sich mit Sicherheit noch an den Palm m130 (Beschreibung hier) – er war einer der ersten preiswerten Organizer mit Farbdisplay. Die schon damals Palm-typische Abdeckung enthielt ein kleines Plastikfenster und eine Aussparung für einen Knopf: wenn man im ausgeschalteten Zustand auf diesen drückte, so erschien die Uhrzeit am Bildschirm:

Der Palm m130 stand für LG's Idee Pate (Bildquelle: PalmInfoCenter // Ed Hardy)

Der Palm m130 stand für LG’s Idee Pate (Bildquelle: PalmInfoCenter // Ed Hardy)

Findet ihr diese Idee attraktiv? Oder handelt es sich dabei eurer Ansicht nach um ein Gimmick, das wenig bis keinen praktischen Nutzen hat? Eure Meinung interessiert uns – hinterlasst uns doch bitte ein Kommentar!

Quelle: Offizielle Presseaussendung, via BestBoyz

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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