Smarte Stadt: Alphabet plant Bezirk der Zukunft

1. Mai 2016 0 Kommentar(e)

Das Google auch einige ambitionierte Projekte auf dem Schrim hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Das nächste große Ding: Eine eigene Stadt, in der Google Innovationen und Neuheiten in der Praxis testen will. Ganz einfach lässt sich das Vorhaben allerdings nicht realisieren.

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Die Kollegen vom Wall Street Journal haben sich angesehen, wie die Stadt der Zukunft, unter der Schirmherrschaft von Google, wenn man so will, aussehen könnte. Herausgekommen ist eine beeindruckende Grafik, die zeigt, worauf wir uns in Zukunft freuen dürfen.

Google will nämlich nicht nur einfach jede Menge Technik in den Distrikt packen, vielmehr sollen auch Fortschritte in puncto Umweltschutz und Verkehr erreicht werden. Das heißt, Google will auch wissen, wo es zu etwaigen Staus kommen könnte und Lösungen finden, um der Problematik Herr zu werden. Natürlich sollen auch autonom fahrende Autos zum Stadtbild gehören. Außerdem will man auch neue Wege in Richtung Energiegewinnung beschreiten, angedacht sind beispielsweise riesige Solarzellen zur Stromgewinnung.

Das Ganze läuft offiziell über Alphabet, die neue Firma, zu der auch Google gehört. Mit den SideWalk Labs hat man eine eigene Entwicklungsabteilung an Bord, die sich speziell um neue Errungenschaften kümmert.

Probleme mit der Stadtfindung

Es gibt allerdings auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung: Die meisten Städte bieten sich nicht wirklich an, da auch Google nicht einfach ganze Stadtteile einfach umreißen und verändern kann. Die wahrscheinlichste Lösung also: Man guckt dezidiert nach heruntergekommenen Stadtteilen, die man dann nach eigenen Vorstellungen wieder aufbauen will. Das ist zwar nicht ganz der ursprüngliche Plan, spart aber unzählige Diskussionen mit Stadt und Regierung.

Wie groß der Google-Bezirk dann letztendlich tatsächlich wird ist natürlich noch unklar – angedacht sind aber Wohnungen für einige tausend Einwohner. Spruchreif ist aber natürlich noch nichts. Aber: Die Entwicklung ist auf jeden Fall spannend, bleibt abzuwarten, was das Team dann wirklich schafft.

Eure Meinung zum Thema?

Quelle: WSJ [via TheVerge]

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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