Slice Summer

20. September 2012 0 Kommentar(e)
Slice Summer Androidmag.de 5 5 Sterne

Was für ein Kontrast! Haben wir in Slice Ice Eisschollen zerlegt, um daraus Speiseeis für Cocktails zu gewinnen, so zerschnippeln wir in Slice Summer ein Brett, auf dem Pillendreher ihre Runden drehen. (kostenlos)

Okay, der Sommer geht seinem Ende entgegen, aber das ist für das Spiel nicht von Belang, es macht im Herbst genauso viel Spaß – übrigens auch im Winter, aber da zerschneiden wir lieber Eisschollen. Wobei wir den Bogen zwischen Slice Ice und Slice Summer schon gespannt hätten. Dabei ist die Spannung des Bogens gar nicht so groß, als man meinen möchte. Da hat sich doch augenscheinlich  Hyperkani von Feelingtouch die Idee abgeguckt, oder war es umgekehrt? Schwer zu sagen, beide Apps sind noch nicht lange im Play Store. Uns kann es egal sein, wir haben nun sowohl im Sommer als auch im Winter ein Klassespiel.

Den Lebensraum für Käfer einengen

Die Aufgabe ist in der Tat beinahe die gleiche: Das Brett so zu zersägen, dass sich hernach alle herumwuselnden Käfer auf dem verbleibenden Teil befinden. Im Gegensatz zu Slice Ice darf der Schnitt nicht in Bogenform, sondern nur gerade geführt werden, der Rest der Spielphysik könnte von Slice Ice stammen.

Und auch in Slice Summer ist die Spielphysik recht akkurat, was das Führen des richtigen Schnitts erschwert. Ist dieser noch nicht zur Gänze ausgeführt und ein Pillendreher krabbelt vom verbleibenden Brett, heißt es von vorne beginnen. Erfreulich ist, dass ein neues Spiel komplett anders verläuft als das vorherige, weil die Käfer bei ihrem hektischen Treiben dem Zufall folgen, was den Spielspaß erfreulich hoch hält. Die Motivation wird wie im Konkurrenztitel durch Achievements und PowerUps erhöht.

Das erklärte Ziel ist es also, abzuwarten bis die Tierchen ein möglichst großes Stück des Bretts freigeben.

Das erklärte Ziel ist es also, abzuwarten bis die Tierchen ein möglichst großes Stück des Bretts freigeben. Dann heißt es mit einer gezielten Fingerbewegung den Schnitt so zu führen, dass ein möglichst großes Stück abgetrennt wird. Je nach Anzahl der Schnitte, die benötigt werden um das Brett eine Minimalfläche zu reduzieren, erhält man einen, zwei oder drei Sterne und im letzten Falle auch PowerUps, die für schnelleres Lösen in höheren Leveln benötigt werden. Und leichter wird es weiter oben sicher nicht: Da vermehren sich die krabbelnden Tiere völlig ungewollt oder das Brett ist zum Teil in einen Stahlrahmen eingefasst, an dem die Säge natürlich nichts auszurichten vermag.

Und die Grafik? Was die betrifft, so spielt der Scheibenschneider in derselben Liga wie der Schollenschnipsler, also recht weit oben.

Fazit

Wer alle Eislevel durchgespielt hat, sollte auf den Sommerschneider wechseln, er wird keine Umstellungsprobleme haben. Zwar bietet Slice Summer nur 96 Level, aber jeder einzelne macht richtig Spaß. Auch wenn der Sommer schon vorbei ist, dieses Spiel überlebt ihn mit Sicherheit.
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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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