Hologramm Mädchen Simulator

4. Januar 2015 3 Kommentar(e)
Hologramm Mädchen Simulator Androidmag.de 1 1 Sterne

Juhuu! Nachdem ich von einer Leserin freundlicherweise zum Sexist des Jahres gekürt wurde, kann ich mich nun nach Herzenslust austoben. Und prompt habe ich auch die passende App im Schlepptau. Einen Hologramm-Mädchen-Simulator. Das ist eine 3D-Tussi mit prallen Möpsen, die gedreht werden kann. Cool … (kostenlos; ohne In-App-Käufe)

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Das schwarze Loch

Nein, die Zwischenüberschrift ist jetzt keine weitere sexistische Anspielung auf ein weiteres bestimmtes Körperteil. Außerdem dürfen wir voraussetzen, dass es Hologramm-Mädchen mit der Körperhygiene sehr genau nehmen. Vor allen Dingen, wenn sie so leicht bekleidet im Hologramm-Projektionsstrahl umher schweben.

Vielmehr beschreibt diese die App ziemlich prägnant. Auch wenn dieser Schwachsinn völlig kostenlos ist, stelle ich mir inzwischen die Frage, wofür ich eigentlich 12 Megabyte auf mein Handy genagelt (und, im Vertrauen, längst wieder entfernt) habe. Dafür dass ich ein 3D-Mädel drehen und ihr in den virtuellen Schritt fassen kann (Vorsicht: Das war eine sexistische Bemerkung)?

Aua

Das ist äußerst schmerzhaft. Ich soll noch vermelden, dass diese App ein ganz, ganz, ganz toller Spaß ist, den wir mit unseren Freunden haben sollen. Und dass diese App keine wirklichen Hologramme erzeugen kann. Das ist aber sehr schade. Zu gerne wolle ich mal der jungen Dame … [Rest wegen Sexismus-Verdacht direkt vom Autor gelöscht].
Um es ganz klar zu sagen: Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchem Unsinn uns so manche Entwickler im Playstore beglücken.

Fazit

Vier Mal das Wort „Sexismus“ in der einen oder anderen Abwandlung in diesem kurzen Text? Wir meinen, dass der Autor etwas zu kompensieren versucht …
Ach so. Die App … ‘tschuldigung …

Die App – tja, wie sollen wir das sagen? … Ein Fall für die Mülltonne.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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