App-Review: Arts & Culture

19. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Arts & Culture Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Mit dieser App wird das Android-Phone zum 360°-Museum. Wir finden hier Bilder von Artefakten und Gemälden aus über 850 Museen (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

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Wir alle kennen Google Street View. Mithilfe dieser Software können wir durch die Straßen einer Stadt flanieren und uns in jeder beliebigen Richtung umschauen, so als gingen wir tatsächlich durch die Straßen. In „Arts &Culture“ wandern wir auf die gleiche Weise durch Museen. Diese 360° Panorama-Touren sind besonders beeindruckend und vermitteln ein Gefühl, als wären wir vor Ort. Wir zoomen uns ein und betrachten Details von Bildern und anderen Kunstwerken. Und entdecken Einzelheiten, die wir vielleicht in der Realität gar nicht erkennen würden.

Durch Museen schlendern

Über das Menü rufen wir dazu die „Museumsansichten“ auf und starten Touren durch die größten Museen der Welt, wie etwa die Uffizien in  Florenz, das Deutsche Museum in München, das Kunsthistorische Museum in Wien, das Taj Mahal in Indien, um nur einige zu nennen. Leider werden die Museen nur in englischer Sprache benannt und selbst da sind die Namen meist beschnitten. Da ist hin und wieder schon mal Raten angesagt.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Wir erhalten aber auch ausführliche Informationen zu allen wichtigen Themen aus Kunst, Geschichte und Kultur und können darüber hinaus zahlreiche Online-Ausstellungen besuchen. Ein eigener Menüpunkt führt uns zu Zoom-Ansichten, das sind Kunstwerke, die in höchster Auflösung aufgenommen wurden und jedes noch so kleine Detail preisgeben. So erkennt man hier etwa jedes einzelne Schnurrhaar des Feldhasen von Albrecht Dürer. Und selbstverständlich dürfen wir auch nach Kunstwerken und Künstlern suchen – und erhalten umfassend Auskunft.

Screenshot: androidmag.de

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Fazit

Die Benutzerführung dieser App ist teilweise verwirrend, aber der Inhalt entschädigt für dieses kleine Manko. Die App ist kostenlos und sehr informativ, wenngleich man des Englischen mächtig sein sollte, um sie voll nutzen zu können.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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