App-Review: Expedition

Hartmut Schumacher 18. Juli 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Expedition Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Virtuelle Schulausflüge? Fast ein Kinderspiel – dank der App „Expeditions“. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die Google-App „Expeditions“ ermöglicht es Lehrern (oder Eltern), mit ihren Schülern Ausflüge zu Zielen zu unternehmen, die mit dem Schulbus nicht  erreichbar sind.

Idealerweise verwendet jeder Schüler dabei ein Smartphone mit Virtual-Reality-Brille. Dann bekommt er die Ausflüge dreidimensional zu sehen. Es geht aber auch ohne derartige Brillen – wenn sich die Schüler mit zweidimensionalen Bildern zufriedengeben.

Jeder Ausflug besteht aus mehreren Szenen, die sich in einer 360-Grad-Ansicht aufrufen lassen. Der Lehrer startet den Ausflug von seinem Smartphone (oder Tablet) aus. Jeder teilnehmende Schüler darf selbst entscheiden, welchen Bereich des 360-Grad-Bildes er gerade anschauen möchte. Der Lehrer hat aber auch die Möglichkeit, Pfeile auf dem Bildschirm der Schüler erscheinen zu lassen, die sie zu den Bereichen leiten, über die er gerade spricht.

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UnterstĂĽtzung fĂĽr den Lehrer

Damit der Lehrer auch tatsächlich weiß, worüber er redet, zeigt die App auf seinem Smartphone (meist englischsprachige) Erläuterungen an, die er an seine Schüler weitergeben kann. Auch Fragenvorschläge erhält der Lehrer, die pädagogisch sinnvolle Diskussionen über das jeweilige Themengebiet ermöglichen.

Mehr als 230 virtuelle Ausflüge stehen derzeit bereits zur Auswahl. Die Themengebiete, die sie abdecken, sind sehr vielseitig: Exkursionen unter Wasser finden sich dort ebenfalls wie Ausflüge in Naturschutzgebiete, in Regenwälder, in Wüsten, in Museen, in berühmte Gebäude, auf den Mars und in das Innere des menschlichen Körpers. Die Auflistung der Ausflüge dürfte gerne etwas übersichtlicher sein. Aber immerhin gibt es eine Suchfunktion.

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Fazit

Die Google-App „Expeditions“ ist ein faszinierendes Werkzeug, um Schülern eine Vielzahl von Wissensgebieten nahezubringen. Der Einsatz von 360-Grad-Fotos erlaubt ein tieferes Eintauchen der Schüler in die jeweiligen Szenerien, als dies bei herkömmlichen Fotos möglich ist.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.