App-Review: Google Arts & Culture VR

Hartmut Schumacher 2. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Google Arts & Culture VR Kommentar(e)
App-Review: Google Arts & Culture VR Androidmag.de 5 5 Sterne

Interesse an Kunst und Kultur? Dann gibt es kaum eine spannendere App als „Google Arts & Culture VR“. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Dank der App „Google Arts & Culture VR“ kannst du dir Ausstellungsstücke aus Museen in aller Welt anschauen. Zu den Partnern dieses Projekts gehören unter anderem das Naturhistorische Museum Wien, das Museum of Modern Art, das Musée d’Orsay und die National Gallery Singapore.

Die meisten Ausstellungsstücke lassen sich in Form von Fotos bestaunen. Dabei steht auch eine  (allerdings etwas unkomfortable) Zoom-Funktion zur Verfügung, um alle Details zu Gesicht zu bekommen. Von einigen Exponaten existieren dreidimensionale Virtual-Reality-Aufnahmen, die sich entweder als YouTube-Video betrachten lassen oder aber mit Hilfe der Virtual-Reality-Brille „Cardboard“.

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Virtuelle Rundgänge und Übersichtskarten

Zu vielen Themen lassen sich auch erläuternde Texte abrufen, teilweise in Deutsch und teilweise in Englisch. Oft sind auch virtuelle Rundgänge durch Ausstellungen möglich (im Stil von Street View). Mit Übersichtskarten, die das Auffinden der Ausstellungsstücke in den realen Museen erleichtern, kann die App ebenfalls aufwarten.

Angesichts des überwältigenden Angebots von Ausstellungsstücken ist man dankbar für die gelungene Suchfunktion. Sie erlaubt es einerseits, Stichwörter einzugeben. Und andererseits lassen sich die Ausstellungsstücke nach sinnvollen Kategorien sortieren – und zwar nach Künstlern, nach Medien (also beispielsweise Papier, Holz oder Silber), nach Kunstrichtungen, nach Ereignissen, nach Persönlichkeiten und nach Orten.

Die „Google Arts & Culture VR“-App ist sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte kostenlos erhältlich. Darüber hinaus kannst du bequem über die Web-Site des Projekts auf sämtliche Inhalte zugreifen.

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Fazit

Die App „Google Arts & Culture VR“ stellt eine wunderbare Methode dar, um Museen zu besichtigen, die zu weit entfernt sind, als dass ein realer Besuch praktikabel wäre. Aber auch als informativer Begleiter bei ebensolchen Besuchen ist die App gut geeignet.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.