App-Review: Welcome-App

Hartmut Schumacher 9. September 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Welcome-App Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Die App „Welcome“ will Flüchtlinge und Asylsuchende mit nützlichen Informationen versorgen. Zunächst einmal nur für Dresden, mittelfristig aber auch für andere Städte. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Eine Smartphone-App für Flüchtlinge? Für den einen oder anderen mag dies auf den ersten Blick etwas absurd erscheinen. Aber wie die Tageszeitung „Der Standard“ in dem Artikel „Flüchtlinge und teure Smartphones: Hetze ohne Fakten“  sehr schön erläutert, sind Smartphones für Flüchtlinge wertvolle Hilfsmittel für die Kommunikation mit Einheimischen, für die Verbindung zur Familie und zum Recherchieren von unverzichtbaren Informationen.

Die App mit dem sympathischen Namen „Welcome“ hält Informationen bereit für Flüchtlinge und Asylsuchende, die in Dresden eintreffen. Derzeit sind die Texte in der App ausschließlich englischsprachig. Bald sollen allerdings weitere Sprachen hinzukommen. Die ortsabhängigen Informationen beziehen sich in der gegenwärtigen Version der App tatsächlich nur auf Dresden. Der Hersteller hat jedoch Pläne, in Zukunft auch andere Städte zu berücksichtigen.

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NĂĽtzliche Informationen offline verfĂĽgbar

Konkret bietet die App Informationen, die zum einen die ersten Schritte in Deutschland erleichtern. Und die zum anderen beim Eingewöhnen in das Leben hierzulande hilfreich sind. Dazu gehören Ausführungen über das in Deutschland geltende Asylrecht sowie Adressen und Öffnungszeiten von zuständigen Behörden. Aber auch beispielsweise Erläuterungen über deutsche Eigenarten und Umgangsformen.

Alle Informationen (mit Ausnahme der Straßenkarten) sind sinnvollerweise direkt auf dem Smartphone gespeichert, so dass kein Internet-Zugang nötig ist.

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Fazit

Die App „Welcome“ stellt Flüchtlingen und Asylsuchende wertvolle Informationen zur Verfügung – allerdings bislang nur über die Stadt Dresden. Der Hersteller hofft auf Unterstützung von Behörden und Wirtschaftsunternehmen, um zukünftig auch weitere Städte berücksichtigen zu können.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.