Touchnote-Postkarten

6. Mai 2012 0 Kommentar(e)
Touchnote-Postkarten Androidmag.de 4 4 Sterne

Falls Sie kein Freund von Facebook und Co. sind, lassen sich mit dieser App aufgenommene Fotos auf Ihren PC kopieren. (kostenlos)

Touchnote Postkarten - Touchnote Ltd.

Sie haben hunderte von Fotos auf Ihrem Handy und keiner sieht sie? Dies lässt sich ändern. Wer jünger ist als 20 Jahre wird sie wohl auf Facebook hochladen und so die restliche Weltbevölkerung an seinen Fotokünsten teilhaben lassen. Ältere Semester und Facebook-Verweigerer können sie ja auf den PC kopieren, dann ausdrucken und hernach in ein gekauftes Album kleben.

Zugegeben etwas umständlich und nicht mehr zeitgemäß. Aber es kommt ja immer alles ein zweites Mal. Und so wie zum Beispiel Plattenspieler ein Revival erleben, können Sie nun auch das gute alte Fotoalbum wieder aufleben lassen. Oder z.B. die gute alte Postkarte.

Trari trara, die Post ist da!

Wenn Sie auf letztere setzen, werden Sie sogar von den neuesten Errungenschaften der Technik tatkräftig unterstützt – und zwar in Form einer geeigneten App. Mit Touchnote-Postkarten versenden Sie Ihre Handy-Fotos nämlich als echte, gedruckte Postkarten. Diese können Sie dann mit der guten alten Schneckenpost rund um die Welt schicken.

Über das Einstellungsmenü kann man den Entwurf verwerfen, die Postkarte umdrehen oder sich anmelden

Über das Einstellungsmenü kann man den Entwurf verwerfen, die Postkarte umdrehen oder sich anmelden

Dabei werden die Postkarten mit der Auflösung von 300dpi auf dickem Glanzpapier gedruckt. Dementsprechend sollten die Fotos ebendiese Auflösung haben bzw. entsprechend groß sein. Die Auswahl der Fotos erfolgt wahlweise über die eingebaute Kamera oder die Bildergalerie. Selbst von seinem Facebook-Account kann man Fotos herunterladen, wenn man der App die entsprechende Berechtigung erteilt.

Das Foto lässt sich in der Folge noch vergrößern, verschieben und um jeweils 90 Grad drehen. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten wie etwa Farbsättigung oder Bildhelligkeit ändern gibt es nicht. Entspricht das Bild den Vorstellungen des Versenders, dreht er die Postkarte per Tipp auf den Weiter-Button um und gibt den Postkartentext ein, der bis zu 220 Zeichen lang sein darf.

Größe und Farbe des Textes sind vorgegeben, ebenso der Font. Das ist schade, soll aber in einer der nächsten Versionen geändert werden. Schließlich gibt man noch die Empfängeradresse ein, wobei man diese aus der Kontaktliste wählen oder direkt eingeben kann. Letztendlich wird noch das Land ausgewählt und die Postkarte ist versandfertig.

Bilder lassen sich auch rudimentär bearbeiten

Bilder lassen sich auch rudimentär bearbeiten

Vernünftige Preise

Ja, und machen die Hersteller der App das alles kostenlos? Die App selbst ist kostenlos, das Versenden natürlich nicht. Das kostet generell 1,49 Euro pro Karte, wobei man Rabatt erhält, wenn man mehrere Guthabenpunkte kauft. Und wie schnell erfolgt die Lieferung? In den USA, Großbritannien und in Westeuropa wird die Karte innerhalb von fünf Werktagen zugestellt. Die Zustellung in weiteren 200 Ländern auf der ganzen Welt kann länger dauern, abhängig vom jeweiligen lokalen Postdienst.

Hat man eine Karte erstellt, braucht man ein Guthaben.

Hat man eine Karte erstellt, braucht man ein Guthaben.

Die gesendeten Postkarten werden übrigens in ihrem digitalen Briefkasten abgelegt, so behalten Sie immer den Überblick über alle jeweils gesendeten Karten. Man muss die Karten auch nicht sogleich absenden und kann sie vorerst einmal im Briefkasten ablegen, um sie später abzuschicken.

Ein Foto als reale Postkarte senden, das ist der Sinn von TouchNote

Ein Foto als reale Postkarte senden, das ist der Sinn von TouchNote

Fazit

Niemand wird behaupten, dass das Senden von Postkarten zeitgemäß ist. Aber gerade die Symbiose mit dem Smartphone macht das Erstellen solcher Karten wieder attraktiv. Hinzu kommt, dass man die Karte von jedem Ort der Welt versenden kann, selbst vom stillsten Örtchen. Einige Features wie Schriftfarbe, -größe und Auswahl des Fonts würde man sich noch wünschen, ebenfalls rudimentäre Bildbearbeitungsfunktionen. Aber auch ohne diese ist die App eine Empfehlung und nicht zuletzt gebührt alleine der Idee großes Lob.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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