App-Review: A Color Story

Hartmut Schumacher 26. Juli 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: A Color Story Androidmag.de 4 4 Sterne

„Noch eine Filter-App? Gähn.“ – Ja, aber „A Color Story“ kann tatsächlich mit einer Besonderheit aufwarten. (kostenlos, mit erweiternden In-App-Käufen)

color story

„A Color Story“ ist eine der zahllosen Apps, die es dir erlauben, deine Fotos mit Filtern zu bearbeiten. Kostenlos zur Verfügung stehen lediglich 16 Farbfilter. Wie üblich kannst du die Intensität dieser Filter beeinflussen. Hinzu kommen fünf Effekte (beispielsweise zum Einblenden von Linsenspiegelungen und Nebel).

Über 100 weitere Filter und Effekte kannst du herunterladen – allerdings kostenlos. Ein Paket mit neun Farbfiltern kostet typischerweise 1,09 Euro.

Ergänzend dazu bietet die App einige Bildbearbeitungsfunktionen, unter anderem zum Anpassen des Bildausschnitts, zum Drehen und Spiegeln des Bildes sowie zum Verändern des Kontrastes, der Helligkeit und der Farbsättigung. Diese Funktionen lassen sich immerhin kostenlos nutzen.

A Color Story - 01

Bequeme Makros

Das klingt alles nach einem eher lauwarmen Programm? – Ja, Apps, die Farbfilter zur Verfügung stellen, gibt es tatsächlich viele. Die vorliegende App bietet jedoch eine Besonderheit: Die Software erlaubt es dir, die Veränderungen, die du mit den Filtern und Effekten vorgenommen hast, in einem Makro zu speichern und mit einem aussagekräftigen Namen zu versehen. Später dann kannst du diese Makros wieder abrufen, um die in ihnen gespeicherten Veränderungen schnell und bequem auf andere Fotos anzuwenden. (Die Bildbearbeitungsfunktionen lassen sich dagegen leider nicht auf diese Weise zu Makros zusammenfassen.)

A Color Story - 01

Fazit

Die Anzahl der kostenlos nutzbaren Filter und Effekte ist bei der App „A Color Story“ nicht besonders hoch. Möchtest du sehr viele Filter ausprobieren, dann geht das schnell ins Geld. Sehr angenehm fällt aber die Möglichkeit auf, Filter und Effekte zu zeitsparenden Makros zusammenzufassen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.