App-Review: Eye Candy

Hartmut Schumacher 12. März 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Eye Candy Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Die App „Eye Candy“ soll laut ihrem Hersteller Fotos anfertigen, „die so schön sind, dass sie im Auge des Betrachters schmelzen“. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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„Eye Candy“ ist eine Kamera-App, die hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) für das Herstellen von Selbstporträts gedacht ist. An reinen Kamerafunktionen bietet die Software (fast) alles, was man von einer derartigen App erwarten könnte: also unter anderem einen Selbstauslöser, Orientierungsgitter, die Möglichkeit, zwischen den beiden Kameras umzuschalten, die Unterstützung von GPS-Koordinaten und eine Automatik, die Collagen aus mehreren Fotos anfertigt. Umso erstaunlicher, dass die App keine Möglichkeit bietet, die Auflösung für das Aufnehmen von Fotos zu verändern.

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Echtzeitfilter

Anders als konventionellere Kamera-Apps erlaubt uns Eye Candy darüber hinaus, diverse Filter auf die Fotos anzuwenden. Und zwar nicht erst nachträglich, sondern bereits vor dem Knipsen, so dass wir schon im Vorschaufenster der Kamera die Wirkung des ausgewählten Filters sehen. Sinnvollerweise ist es aber auch möglich, bereits vorhandene Fotos nachträglich mit diesen Filtern zu bearbeiten.

Ein Großteil der Filter verändert die Farbgebung der Fotos. Es gibt jedoch auch etliche Filter, die sich anderen Aufgaben widmen – die also beispielsweise die Fotos in Bleistiftzeichnungen oder Cartoons verwandeln, die Helligkeit, den Kontrast und die Bildschärfe verändern, einen Vignetteneffekt erzeugen oder die Bildinhalte verformen.

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Integrierte Bildbearbeitung

Ergänzend dazu verfügt die App über eine integrierte Bildbearbeitung. Sie bietet zahlreiche ausgereifte Funktionen und eine gelungene Bedienungsoberfläche. Kein Wunder, denn bei ihr handelt es sich um das Bildbearbeitungsmodul aus dem „Adobe Creative SDK“, das auch in einigen anderen Apps zum Einsatz kommt.

Fazit

Eye Candy ist eine solide Kamera-App, die sich durch ihre Echtzeitfilter auszeichnet – und durch das eingebundene Bildbearbeitungsmodul.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.