App-Review: Gallery Lock

Peter Mußler 3. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Gallery Lock Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Wer verhindern möchte, dass neugierige Freunde ungefragt in der eigenen Fotogalerie stöbern, greift zu der App „Gallery Lock“ (kostenlos, mit mäßigen In-App-Käufen)

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Jeder kennt das Problem: Auf einer Party sitzt man mit Freunden und Bekannten zusammen, kommt auf ein bestimmtes Thema zu sprechen und möchte ein Bild aus dem privaten Fundus dazu beisteuern. Sofort macht das Handy die Runde und ehe man sich‘s versieht, hat man die Kontrolle über Zuseher und Bildmaterial verloren. Denn vor allem wenn man eine ganze Foto-Serie zeigt, wischen sich die „Schaulustigen“ durch die Archive – und sehen vielleicht Dinge, die sie gar nicht sehen sollten.

 

No pictures!

Mit dieser App schiebt man fremden Einblicken einen Riegel vor. Über einen Code kontrolliert man die Sperranwendung, mit ihr können Bilder aus dem Speicher markiert und verborgen werden. Es geht sogar noch einen Schritt weiter: Man kann nämlich sogar den App-Icon selbst verstecken. Durch eine spezielle Code-Eingabe in der Anruf-App wird sie aber wieder sichtbar. Dazu gibt‘s viele Features (Galerie, Musikplayer u.a.) und auch einen sogenannten Wachhund, der registriert, wenn jemand versucht, den Code zu erraten. Nervig ist allerdings die massive Werbeeinblendung in der kostenlosen Version.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Fazit

Eine Anwendung mit mehr als 10 Millionen Downloads, was soll daran schlecht sein. Wenn es etwas gibt, dann die häufigen Werbeeinblendungen.

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.