App-Review: Phhhoto

Hartmut Schumacher 7. November 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Phhhoto Androidmag.de 4 4 Sterne

„Phhhoto – die Kamera, die alles zum Leben erweckt“, so lautet der Werbespruch des Herstellers. Wir haben untersucht, was es mit diesem Versprechen auf sich hat. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Mit der App Phhhoto kannst du Minivideos herstellen. Die Besonderheiten dieser Videos: Erstens bestehen sie aus lediglich fünf Bildern. Und zweitens spielen sie diese Bilder in einer Endlosschleife ab – erst vorwärts, dann rückwärts, dann wieder vorwärts und so weiter.

Diese bewegten Bilder sind laut Hersteller „schneller als Videos und besser als Standfotos“. Und damit hat er recht. Gut geeignet sind die Phhhoto-Bilder vor allem für Fotos, die kleinere Veränderungen oder Bewegungen zeigen – beispielsweise Gesichts- oder Handbewegungen. Das Ganze klingt nicht extrem spektakulär, erweist sich beim Ausprobieren aber als sehr nettes Spielzeug. Im Register „Wow“ kannst du die gelungensten Bilder anderer Anwender bestaunen.

Das Anfertigen eines Videos ist sehr schnell erledigt: Du tippst lediglich auf den Auslöser, und die App stellt innerhalb weniger Sekunden ihre fünf Fotos her. In diesem Zeitraum muss das Geschehen stattfinden, das du filmen möchtest.

Anschließend kannst du noch einen Filter (aus einem sehr knappen Sortiment) auswählen und das Video mit einem Titel versehen. Leider ist die Bedienung der App teilweise etwas gewöhnungsbedürftig.

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Videos teilen

Die fertigen Minivideos kannst du im Phhhoto-Netzwerk teilen. Dort können andere Anwender dann deine Videos liken und kommentieren. Darüber hinaus ist es möglich, die Videos bei Facebook, Instagram, Twitter und Tumblr zu veröffentlichen. Und nicht zuletzt darfst du die fertigen Kunstwerke als Videodateien speichern.

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Fazit

Die App Phhhoto leidet zwar ein wenig unter der gewöhnungsbedürftigen Bedienung, erlaubt es aber, sehr amüsante Kurzvideos herzustellen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.