Do Camera

Hartmut Schumacher 25. März 2015 0 Kommentar(e)
Do Camera Androidmag.de 4 4 Sterne

„Mit Do Camera kannst du deine ganz persönliche Kamera in nur wenigen Schritten selbst gestalten.“ Was steckt hinter diesem Herstellerversprechen? (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App „Do Camera“ verknüpft die Kamera deines Smartphones mit dem Online-Automatisierungsdienst „IFTTT“. Dank IFTTT ist es möglich, Abläufe auf deinem Smartphone und in deinen diversen Online-Diensten zu automatisieren. Du kannst also zum Beispiel Fotos, die du bei Facebook hochlädst, auch bei Twitter posten. Oder Regenwarnungen erhalten. Oder den Klingelton stummschalten lassen, wenn du dich an einem bestimmten Ort aufhältst. Oder aber Heimautomations-Geräte wie Klimaanlagen und Lampen steuern lassen.

Mit der App „Do Camera“ kannst du sozusagen mehrere spezielle Kamera-Apps anfertigen. Ihre Besonderheit: Sie stellen nicht nur einfach ein Foto her, sondern verschicken dieses Foto anschließend automatisch.

Du hast dabei die Wahl, ob du die Fotos per E-Mail an bestimmte Empfänger sendest, in ein Facebook-Album hochlädst oder sie zu Cloud-Diensten wie Dropbox, Google Drive, Evernote und Tumblr überträgst.

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Kleine Einschränkungen

Schön: Du kannst sowohl die rückwärtige als auch die vordere Kamera verwenden, darfst die Fotoleuchte zuschalten und kannst auch die Lautstärketasten als Auslöser verwenden. Wesentlich weniger beeindruckend: Es ist nicht möglich, die Auflösung der Fotos zu verändern.

Angesichts der Fülle von Möglichkeiten, die prinzipiell vorhanden sind, ist es zudem sehr bedauerlich, dass du lediglich drei solcher Kamera-Apps anlegen darfst.

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Fazit

Nicht nur die Idee, die der App „Do Camera“ zugrunde liegt, ist super: Auch in der Praxis weiß die Software zu gefallen. Sie erweist sich tatsächlich als nützlich und bequem, wenn es darum geht, Fotos nicht einfach nur aufzunehmen, sondern sie gleich hinterher an bestimmte Empfänger oder Speicherdienste zu versenden. Wegen der genannten Kritikpunkte allerdings kann die App noch nicht vollständig überzeugen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.