Fyuse

Hartmut Schumacher 10. Januar 2015 1 Kommentar(e)
Fyuse Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Bescheiden ist der Hersteller der App Fyuse nicht gerade: Er behauptet, bei der Software handle es sich um „einen Durchbruch in der digitalen Fotografie, die einen grundlegenden Wandel verspricht bei der Art, wie wir visuelle Erfahrungen einfangen und teilen.“ (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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„Räumliche Fotos“ kannst du mit der App Fyuse laut ihrem Hersteller anfertigen. Was bedeutet das konkret? Die Software ermöglicht es dir, Videos aufzunehmen und diese Videos später in Form von interaktiven Panoramafotos zu betrachten.

Um ein Video aufzunehmen, richtest du die Kamera des Smartphones erst auf das Motiv und bewegst das Smartphone dann nach oben oder zur Seite – oder läufst langsam um das aufzunehmende Objekt herum.

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Durch die Panoramen bewegen

Beim Betrachten des Videos zeigt dir die App zunächst ein Standbild an. Wenn du aber das Smartphone um seine waagerechte oder senkrechte Achse drehst, so bewegst du dich dadurch in dem Panorama, das du in dem Video verewigt hast. Alternativ dazu kannst du mit dem Finger über den Bildschirm ziehen, um dich durch das Panorama zu bewegen.

Deine räumlichen Fotos darfst du entweder per Facebook deinen Freunden und Bekannten zum Bestaunen präsentieren – oder aber über das Fyuse-eigene soziale Netz. Leider gibt es keine Möglichkeit, die aufgenommenen Fotos in Form von Videos zu speichern, die sich auch ohne die App abspielen ließen.

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AbstĂĽrze inklusive

Momentan liegt die App noch in einer Betaversion vor. Das macht sich unter anderem bemerkbar durch Abstürze und durch eine Bedienungsoberfläche, die nicht immer so intuitiv gestaltet ist, wie man sich das wünschen würde.

Fazit

Das Anfertigen von interaktiven Panoramafotos mit Hilfe von Fyuse bereitet sehr viel Vergnügen. Das liegt vor allem daran, dass diese Fotos dem Betrachter stärker als herkömmliche Fotos oder Videos den Eindruck vermitteln, sich tatsächlich am Ort des Geschehens zu befinden.

Video

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.