Shift

Hartmut Schumacher 2. Februar 2015 0 Kommentar(e)
Shift Androidmag.de 4 4 Sterne

Die Farbfilter-App Shift erweist sich als faszinierend – und auch ein klein wenig frustrierend. (kostenlos, mit In-App-Kauf zum Entfernen von Werbung)

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Die App Shift erlaubt es dir, auf Fotos und andere Bilder Farbfilter anzuwenden. Derartige Programme gibt es ja viele. Shift jedoch geht etwas anders an die Sache heran als seine Konkurrenten: Jedes Mal, wenn du die „Shuffle“-Schaltfläche antippst, erzeugt die App einen zufälligen Farbfilter. Das ist eine Zeit lang recht amüsant, dann allerdings vermisst man die Möglichkeit, gezielt bestimmte Filter auszuwählen.

Glücklicherweise aber bist du nicht komplett auf die Gnade des Zufalls angewiesen: Mit zwei Schiebereglern kannst du die Intensität und die Farbe des Filters nach deinen Vorstellungen verändern. Darüber hinaus ist es möglich, durch das Verschieben von drei Markierungen zu beeinflussen, auf welche Stellen des Fotos sich der Filter auswirkt. Eine mehrstufige Undo-Funktion hilft dir beim Rückgängigmachen von Fehlern.

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Bist du zufrieden mit den Einstellungen, dann kannst du diesen Filter speichern, um ihn später bequem auf andere Fotos anzuwenden. Auf diese Weise ist es dir möglich, selbst eine Bibliothek interessanter Filtern anzulegen.

Auch das fertig bearbeitete Foto darfst du sinnvollerweise speichern – oder aber gleich der staunenden Öffentlichkeit präsentieren (beispielsweise per E-Mail, Facebook oder Instagram).

Die kostenlose Version der Software hat keinerlei Einschränkungen. Du kannst jedoch für 0,84 Euro die Werbung ausblenden lassen.

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Fazit

Shift ist ein unterhaltsames Werkzeug für Foto-Fans, die ihre Bilder mit Farbfiltern bearbeiten möchten. Die zufällig erzeugten Filter sorgen oft für Ergebnisse, die mit einem herkömmlichen Filterprogramm möglicherweise nicht entstanden wären. Dennoch stände es der App gut zu Gesicht, sich ein wenig an die Konventionen anzupassen und eine grundlegende Auswahl von vorgegebenen Filtern zu bieten.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.