App-Review: Foobar2000

Hartmut Schumacher 21. Juni 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Foobar2000 Androidmag.de 4 4 Sterne

Das Programm „Foobar2000“ hat auf dem PC einen guten Ruf als Abspieler für Musikdateien. Nun ist auch eine Version für Android-Smartphones und -Tablets erschienen. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App „Foobar2000“ unterstützt beim Abspielen von Musik eine Vielzahl von Dateiformaten (darunter MP3, AAC, Ogg Vorbis und FLAC), kommt also mit den meisten Dateien zurecht, die du ihr vorsetzt.

Sortieren kann die App deine Musiksammlung unter anderem nach Titeln, Alben, Künstlern und Genres. Erfreulicherweise ist es auch möglich, sich einfach direkt die Inhalte einzelner Ordner im Speicher auflisten zu lassen. Und nicht zuletzt ist Foobar2000 imstande, per WLAN auf UPnP-Media-Server zuzugreifen, um beispielsweise drahtlos die Musikstücke abzuspielen, die sich auf deinem PC befinden. Etwas verblüfft hat uns im Test allerdings die Tatsache, dass es uns nicht gelungen ist, eine Möglichkeit zu finden, Wiedergabelisten anzulegen.

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Lautstärke anpassen

Auffällig an der App ist zweierlei: Erstens die vielfältigen Möglichkeiten, den Klang der Musikstücke beim Abspielen zu beeinflussen. Da wäre zum einen die „ReplayGain“-Funktion, die die Lautstärke der einzelnen Musikstücke anpasst, so dass sie sich an einem gemeinsamen Level orientiert. Und zum anderen gibt es die diversen „DSP“-Funktionen, mit denen du unter anderem Stereo- in Monosignale umwandeln kannst oder aber festlegen, wie schnell oder langsam die App am Ende eines Musikstücks auf das nächste Stück überblendet.

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Ăśberraschend: die Bedienungsoberfläche …

Die zweite Auffälligkeit: Das Aussehen der Bedienungsoberfläche ist … sehr zurĂĽckhaltend. Gefällige Verschönerungen oder einfach nur Farben suchst du vergeblich. Zudem ist die Bedienung stellenweise etwas gewöhnungsbedĂĽrftig.

Fazit

Foobar2000 ist vor allem für diejenigen Musikliebhaber geeignet, die vielfältige Klangbeeinflussungsmöglichkeiten mehr zu schätzen wissen als eine bunte Bedienungsoberfläche.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.