App-Review: Slow Motion Video Maker

Tam Hanna 6. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Slow Motion Video Maker Kommentar(e)
App-Review: Slow Motion Video Maker Androidmag.de 4 4 Sterne

Ob Vorführung in einem Versuchslabor oder einfach nur ein debiler Stunt. Im Zeitraffer schaut alles viel besser aus. Diese App hilft dir dabei, deine Videos nachher um diesen Effekt zu erweitern.  (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die Bedienung könnte nicht einfacher sein: nach dem Start des Programms wählst du den zu bearbeitenden Clip aus. Darauf legst du mit zwei Schiebereglern fest, welcher Teil des Originalvideos im verlangsamten Clip aufscheinen soll. Mit der unten eingeblendeten Button-Reihe bestimmst du den Grad er Verlangsamung.

Videobearbeitung ist per se ressourcenintensiv und etwas für Geduldige. Unser Achtkernhandy brauchte zum Verarbeiten von einer Sekunde HD-Videomaterial etwa 8 Sekunden Rechenzeit.

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Unglücklich

Der Entwickler besteht darauf, Clips im Arbeitsverzeichnis seines Programms zu speichern. Dies ist insofern lästig, als die Galerie vieler Telefone diese dort nicht findet. Immerhin gibt es eine Liste, mit der man die jeweiligen Videos ansehen kann. Die Qualität der verlangsamten Clips ist immerhin ganz brauchbar. Es hätte allerdings nicht geschadet, einen Schärfe- oder ähnlichen Algorithmus zur Qualitätsverbesserung einzusetzen.

Ärgerlich ist, dass die App viele Werbungen eingeblendet. Dieses Problem lässt sich allerdings durch kurzfristiges Beenden der Internetverbindung beheben.

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Fazit

Wer von „Slow Motion Video Maker“ eine an Premiere heranreichende Videoqualität erwartet, wird enttäuscht. Zum „kurzfristigen“ Zusammenklicken eines Zeitraffer-Clips mit passabler Qualität ist die App allerdings ausreichend.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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