App-Review: Stagelight: Audio und MIDI DAW

Redaktion 10. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Stagelight: Audio und MIDI DAW Androidmag.de 4 4 Sterne

Das Handy als mobiles Tonstudio? Grundsätzlich spricht erst einmal nichts dagegen. Die Geräte sind jedenfalls leistungsfähig genug für solche Zwecke. Allerdings ist es einigermaßen problematisch, die Vielzahl an Informationen und interaktiven Elementen auf einem kleinen Display abzubilden. Die Macher der App Stagelight haben sich dieser Herausforderung gestellt. Schauen wir uns das Ding also mal an. (kostenlos; In-App-Käufe erweiternd)

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Am Anfang war der Ton

Die Installation verläuft reibungslos, auch die anschließende Nachinstallation der ersten Soundbänke. Danach kann es auch schon losgehen. Zumindest theoretisch. Der erste ratlose Blick des unbedarften Nutzers richtet sich zunächst einmal auf die vielen interaktiven Elemente, die sich vor dessen entgeistertem Auge auftun und die bange Frage, die sich zuallererst aufdrängt, ist die, wie sich aus dem Ding ein Ton zaubern lässt. Zum Glück hat der Hersteller ein Einsehen und bietet gleich in der Startseite der App einige Tutorials an, die den Einstieg erleichtern sollen. Nach den ersten Probedurchläufen zeigt sich dann: Die App kann was.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

 

Wer richtig will, muss zahlen

Es liegt fast auf der Hand, dass eine derart leistungsfähige App kaum kostenlos erhältlich ist. Wir können dieses kleine Wunderding zwar kostenlos herunterladen und damit herumspielen, aber die Auswahl an Sounds ist recht beschränkt. Und trotzdem taugt diese Grundausstattung bereits für vielversprechende Ergebnisse. Der Rest lässt sich dann durch In-App-Käufe dazu erwerben.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

 

Fazit:

Vielversprechende App für Musiker mit erstaunlich guter Klangqualität und vielen Möglichkeiten für Songwriting, Mix und Nachbearbeitung. Auch eine Schaltfläche zum Teilen der eigenen Elaborate fehlt natürlich nicht. Der Nachkauf der zusätzlichen Klangbibliotheken kann allerdings gewaltig ins Geld gehen.

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