Yokee Piano

Hartmut Schumacher 9. Januar 2015 0 Kommentar(e)
Yokee Piano Androidmag.de 4 4 Sterne

Ermöglicht es dir die App „Yokee Piano“ tatsächlich, „innerhalb von Sekunden wie ein Virtuose“ Klavier spielen zu können? (kostenlos, mit erweiternden In-App-Käufen)

Yokee Piano - Titelbild

In dem Spiel „Yokee Piano“ suchst du dir zunächst ein Musikstück aus. Anschließend kannst du die Melodie dieses Stücks spielen, begleitet von der App. Das funktioniert folgendermaßen: Von oben schweben bunte Punkte in den Bildschirm hinein. Du musst diese Punkte rechtzeitig und in der korrekten Reihenfolge antippen, um die richtigen Töne erklingen zu lassen. Die Software übernimmt dabei das Spielen der Begleitstimme – und richtet sich bis zu einem gewissen Grad nach deinem Tempo. Das Spielprinzip ähnelt also dem des Klassikers „Guitar Hero“.

Allerdings sind die schwebenden Punkte nicht etwa räumlich den Tasten eines Klaviers zugeordnet. Der musikalische Lerneffekt ist daher entgegen den Versprechungen des Herstellers leider fast gleich Null.

Yokee Piano - 01

Weitere Lieder fĂĽr virtuelle MĂĽnzen

Etwa 250 Lieder bietet das Programm zur Auswahl. FĂĽr jeden musikalischen Geschmack ist etwas dabei: Die Palette reicht von Kinderliedern ĂĽber Mozart bis zu Lady Gaga.

Ungefähr 35 der Lieder kannst du kostenlos spielen. Weitere Lieder darfst du verwenden, wenn du dafür mit virtuellen Münzen bezahlst. Ist der anfängliche Vorrat an Münzen aufgebraucht, so kannst du dir durch Erfolge beim Spielen weitere Münzen verdienen – oder aber indem du aus einer Liste von Apps zu Werbezwecken einige Apps installierst. Um die restlichen Lieder verwenden zu können, musst du die App auf den VIP-Status upgraden. Das kostet 4,49 Euro im Monat oder aber 35,99 Euro im Jahr.

Yokee Piano - 02

Fazit

Yokee Piano ist ein Reaktionsspiel, das dich für Geschwindigkeit und Treffsicherheit mit wohlklingender Musik belohnt. Das macht durchaus Spaß – du darfst nur nicht erwarten, durch dieses Spiel musikalische Fertigkeiten zu erlangen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.