App-Review: Navigation Blitzer Tanken Stau

Michael Derbort 27. September 2015 3 Kommentar(e)
App-Review: Navigation Blitzer Tanken Stau Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Hinter dem etwas sperrigen Titel im Play Store verbirgt sich eine Navigations-App mit dem wesentlich handlicheren Namen „MapTrip“. Bemerkenswert daran ist, dass sich eben diese App nicht nur zur Offline-Navigation eignet, sie kann dazu sogar noch völlig kostenlos genutzt werden. (kostenlos, In-App-Käufe erweiternd)

 

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Wohin soll’s denn gehen?

Navigations-Apps gibt es im Playstore zuhauf – nicht selten von den bekannten Größen in diesem Segment, wie etwa Garmin, Tom Tom oder Navigon. Diese kosten jedoch meist reichlich Geld, wer eine kostenlose Variante sucht, der greift entweder zur Google-Maps-App und verzichtet auf die Offline-Karten im großen Stil oder probiert Kandidaten aus, wie das vorliegende Helferlein.

Das richtig Teure an solchen Apps ist das Kartenmaterial. Abhilfe gibt es auch, namentlich „OpenStreetMap“. Diese Karten sind inzwischen auch schon recht präzise, fallen mitunter aber durch teils kuriose Streckenführungen auf. Das ist der (allerdings recht geringe) Preis für kostenlose Offline-Navigation.

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Viel Leistung

„Map Trip“ bietet in der kostenlosen Grundversion sehr viel und lässt kaum noch Wünsche offen. Die Heimatadresse und die Arbeitsplatzadresse lassen sich ebenso speichern, wie ausgewählte Favoriten. Ein Radar- und Stauwarner sind ebenfalls integriert. Außerdem sagt uns die App auch, welche Tanke in der näheren Umgebung die billigste ist. Beim ersten Test lagen die Preisunterschiede für Super bei satten 9 Cent pro Liter. Ein Blick kann sich also lohnen. Logischerweise ist hierfür ein Internet-Zugang erforderlich.

Die App ist 44 MB groß, das Kartenmaterial muss nach der Installation allerdings noch zusätzlich geladen werden. Dafür müssen weitere knapp 850 MB Speicher reserviert werden. Außerdem ist zu bemerken, dass die kostenlose Variante nur die Karte von Deutschland bereithält. Gegen den Aufpreis von 2,99 € pro Monat gibt es dann Österreich und die Schweiz mit dazu – dann allerdings als Kartenmaterial von Tom Tom – und noch weitere zusätzliche Bonbons.

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Fazit:

Vielseitige Navigationsapp, die der überwiegend kostenpflichtigen Konkurrenz um nichts nachsteht. Die Karten von OpenStreetMap sind zwar manchmal ein wenig wirr in der Routenführung, der Nutzer kommt dennoch ohne große Umwege an sein Ziel.

Weitere Informationen findest du unter infoware.de.

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