App-Review: Velociraptor – Map Speed Limit

23. April 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Velociraptor – Map Speed Limit Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

In Here Maps funktioniert es, in teuren Navi-Apps ohnehin, in Google Maps noch nicht: Gemeint ist das Anzeigen der aktuellen Geschwindigkeit. Und damit das Warnen vor dem Übertreten derselben. Diese App schafft jedoch Abhilfe (kostenlos, keine In-App-Käufe).

Unbenannt-1

Velociraptor überlagert die Maps-App mit einem schwebenden Icon, das die Geschwindigkeitsbegrenzung für die Straße zeigt, auf der wir gerade unterwegs sind. Optional lässt sich aber auch die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs anzeigen.

Toleranz muss sein

Bei der Warnung dürfen wir natürlich etwa tolerant sein. Wir geben dementsprechend eine Toleranz zwischen 0 und 20 Prozent ein. Wer 20%, kann im Ortsgebiet beispielsweise 60 km/h schnell fahren, ohne dass eine Warnung ausgegeben wird. Die Betonung liegt auf „kann“, denn er „darf“ ja nicht 60km/h schnell fahren, wenn nur 50 erlaubt sind.

2016-04-12 08.51

Einfache Bedienung

Die Bedienung ist äußerst einfach: Die App wird installieren, dann öffnen wir die System-Einstellungen und wählen die Bedienungshilfen des Systems (im Abschnitt „System“). Dort aktivieren wir den Dienst „Velociraptor“. Fertig.

Beim nächsten Start von Google Maps, finden wir das Geschwindigkeits-Icon im Fenster links oben. Es lässt sich aber per Drag and Drop rasch an jede andere Stelle auf dem Bildschirm ziehen.

Puristische App

Die Einstellungen der App selbst sind puristisch. Wir dürfen die aktuelle Geschwindigkeit ausgeben oder die erlaubte. Bei der Einheit für die Geschwindigkeit haben wir die Wahl zwischen km/h und mph und beim Darstellungsstil entscheiden wir uns für USA oder International. Darüber hinaus dürfen wir noch die erwähnte Toleranzgrenze festlegen. Wobei der Wert 20% auf kleinen Displays nur im Querformat erreichbar ist, da der Regler sonst aus dem Fenster hinausragt.

2016-04-12 08.52

Fazit

Eine tolle App, die nichts kostet und einen deutlichen Mehrwert bringt. Zumindest solange, bis Google sich entscheidet, diese Funktion nachzurĂĽsten.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HG2

Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

Xing Profil