App-Review: MonoSpace – Writing and Notes

Tam Hanna 22. April 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: MonoSpace – Writing and Notes Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Documents To Go, SoftMaker Office und Co sind immer dann ideal, wenn man formatierte Dokumente bearbeiten möchte. Dieser Editor richtet sich an all jene, die einfach drauflostexten wollen. (kostenlos, mit erweiternden In-App-Käufen)

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Im Lesemodus zeigt Monospace nur den Text an. Wenn du in den Bearbeitungsmodus wechselst, wird die virtuelle Tastatur deines Telefons eingeblendet. Sonst gibt es nichts am Bildschirm – Minimalismus ist in diesem Programm Trumpf.

Ordner sind überflüssig

MonoSpace kennt kein konventionelles Dateisystem. In der untersten Zeile jeder Datei darfst du einen oder mehrere Hashtags unterbringen, die vom Programm zur Laufzeit in eine Ordnerstruktur umgewandelt werden. Falls du damit aus irgendeinem Grund nicht zurechtkommst, kannst du stattdessen auch auf eine Volltext-Suchfunktion zurückgreifen. Klicke in der Übersichtsliste die Lupe an und gib den Text deiner Wahl ein – alle geeigneten Kandidaten erscheinen wie von Zauberhand.

Leider übertreibt es der Entwickler stellenweise mit dem Minimalismus. Eine Wörterzählfunktion ist – nicht nur – bei der Arbeit an Kolumnen und Fachtexten hilfreich, steht in der App aber nur in der Dateiliste zur Verfügung.

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Beißt sich mit Pop-ups

Jack Underwood ist ein Kultentwickler, dessen Name normalerweise für höchste Programmqualität bürgt. Während unseres Tests war MonoSpace stabil und nervte nicht mit aufdringlicher Werbung. Ärgerlicherweise funktioniert das Formatierungs-Popup nicht auf allen Telefonen. Wer das MiUi-ROM verwendet, muss ob des Kopier-Popups auf die Formatierungsmöglichkeiten verzichten.

Die im Play Store befindliche Version ist eine Art Demo, in der die Synchronisation zwischen mehreren Geräten deaktiviert ist. Wer den Entwickler unterstützen möchte, sollte den Obolus von 4,61 Euro entrichten.

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Fazit

MonoSpace ist ein interessanter Texteditor für all jene, die sich auf die Arbeit mit Texten konzentrieren möchten. Die App blendet keine unnötigen Steuerelemente ein, die von den zu bearbeitenden Inhalten ablenken. Der Preis von rund fünf Euro für die Vollversion ist akzeptabel; das Fehlen einer Wörterzählfunktion ist ein leichtes Ärgernis.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit für Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verfügung.