EZ Notes

Hartmut Schumacher 11. März 2016 1 Kommentar(e)
EZ Notes Androidmag.de 4 4 Sterne

„Blitzschnell, komfortabel und leicht“ soll die Notizen-App „EZ Notes“ sein. Wir haben diese Versprechungen unter die Lupe genommen. (1,08 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Mit „EZ Notes“ können wir Notizen anfertigen. Einerseits einfach durch Eintippen des Textes. Großen Wert legt der Hersteller aber auch auf die Feststellung, dass sich „blitzschnell“ Sprachnotizen herstellen lassen. Mit „Sprachnotizen“ sind dabei nicht etwa Tonaufnahmen gemeint, sondern Notizen, die wir in das Mikrofon unseres Smartphones sprechen und die dann automatisch in geschriebenen Text umgewandelt werden.

Geht das nicht auch beispielsweise mit „Google Notizen“? Ja, aber „EZ Notes“ hat tatsächlich einen Vorteil: Sobald man mit dem Diktieren des Textes fertig ist, erscheint die Notiz automatisch in der Liste der Notizen. Man erspart sich also, die Zurück-Schaltfläche anzutippen, um die Notiz abzuschließen.

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Neben herkömmlichen Notizen ist es auch möglich, Aufgabenlisten anzulegen, in denen wir die erledigten Einträge abhaken können.

Der besseren Übersicht halber lassen sich die Notizen in neun vorgegebene Kategorien einsortieren. Das Anlegen eigener Kategorien ist jedoch leider nicht vorgesehen. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Suchfunktion, die lediglich die Notizen der derzeit ausgewählten Kategorie durchstöbert.

E-Mail statt Wolke

Das Abgleichen der Notizen über die Cloud ist nicht möglich. Der Hersteller preist dies nicht als Mangel, sondern als gewollte Funktion an, die dafür sorgt, dass niemand in deinen Notizen herumspionieren kann. Damit wir unsere Daten dennoch sichern können, gibt es die Möglichkeit, sie in Textform per E-Mail zu verschicken.

Integriert in die App ist ein kleines Malprogramm, das verschiedene Stifte und mehrere Farben bietet. Damit lassen sich nicht nur Skizzen von Grund auf anfertigen, sondern auch Fotos laden, um sie mit beispielsweise mit Hinweispfeilen oder anderen Markierungen zu ergänzen.

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Fazit

Der Vorteil dieser Notizen-App besteht darin, dass sich diktierte Notizen etwas schneller und bequemer anfertigen lassen als mit „Google Notizen“. Die Bedienung ist allerdings teilweise etwas gewöhnungsbedürftig.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.