Finance Mastery

21. Dezember 2012 1 Kommentar(e)
Finance Mastery Androidmag.de 4 4 Sterne

Auch wenn der Titel kein deutsches Produkt vermuten ließe, Finance Mastery stammt aus deutschen Landen. Wie schlägt es sich um Vergleich mit der Konkurrenz? (1,99 Euro)


Auf den ersten Blick enthält auch Finance Mastery alle Funktionen, die man benötigt, um die privaten Finanzen unter Kontrolle zu haben. Für den ersten Blick auf die Startseite muss man allerdings einige Hürden meistern: Ein Hauptschlüssel will angelegt sein, und anschließend noch ein Nebenschlüssel. Beide wollen bestätigt werden, also vergehen da schon mal ein paar Minuten.

Dann aber kann man ausgeben, was das Herz begehrt – und dies nunmehr auch erfassen. Klar, vor den Ausgaben stehen die Einnahmen. Aber egal ob Einnahmen oder Ausgaben, du gibst ähnlich wie bei anderen Apps dieses Genres den Namen der Transaktion ein, den Betrag und das Konto (z.B. Girokonto oder Bargeld). Du kannst deine Ausgaben und Einnahmen auch hier einer Kategorie zuordnen, aber im Vergleich mit Mein Haushaltsbuch, werden diese geradezu stiefmütterlich behandelt. Doch bevor wir zu jammern beginnen, sei erwähnt, dass ich jederzeit neue Kategorie anlegen lassen.

Dauerauftrag oder Einmalzahlung? Kein Problem, du hast bei jeder Transaktion die Wahl und kannst recht bequem auch die Dauer des Auftrags festlegen. Eine äußerst nützliche Funktion ist das Fälligkeitsdatum. Damit legst du fest, wann eine Zahlung fällig ist und lässt dich an genau diesem Datum daran erinnern. Ebenfalls nützlich im Kampf gegen das notorische Überziehen des Girokontos: Du kannst zu jedem Konto und auch für jede Kategorie ein Limit festlegen. Die Kontenlimit-Übersicht sowie die Kategorienlimit-Übersicht bringen schließlich die Wahrheit über das verbleibende Limit ans Licht. Sollte davor ein Minus stehen, wird die Kategorie mit mahnendem Rot hinterlegt.


Auch was die Umsatzübersicht betrifft und die visuelle Aufbereitung gibt es keinen Grund zur Klage. Kreisdiagramme stellen die einzelnen Kategorien gegenüber, aber auch die Beträge innerhalb einer bestimmten Spanne. So sind die großen Geldfresser schnell gefunden.

Neben den üblichen Funktionen zum Erfassen und Darstellen der Beträge bietet Financy Mastery noch den Export in CSV-Dateien und das Erstellen und Verwalten von Backups. Eine Importfunktion sucht man vergebens – übrigens auch andere Währung als den Euro.

Fazit

Auch Finance Mastery eignet sich hervorragend für die Verwaltung der privaten Finanzen. Der Einstieg mit dem Festlegen von Haupt- und Nebenschlüssel ist etwas langwierig; auch mehr Kategorien könnten vorgegeben sein. Und Vorlagen wie etwa in Mein Haushaltsbuch gibt es auch nicht. Dafür punktet die App mit anderen Features, etwa mit der Fälligkeitserinnerung oder dem selbstgesetzten Limits.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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