App-Review: Earth Time Lapse Mobile

Hartmut Schumacher 15. Juli 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Earth Time Lapse Mobile Androidmag.de 4 4 Sterne

Mit Hilfe der App „Earth Time Lapse Mobile“ kannst du laut dem Versprechen des Herstellers deinen privaten Satelliten ins Weltall schießen. Das ist natürlich nur im übertragenen Sinne zu verstehen. (1,39 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Die App „Earth Time Lapse Mobile“ plaziert im Hintergrund der Smartphone-Startseite ein Foto der Erdkugel. Aber nicht etwa ein simples unbewegtes Foto – sondern eine interaktive Animation. Diese Animation basiert auf beeindruckendem Bildmaterial, das von der Internationalen Raumstation ISS aus hergestellt wurde.

Die virtuelle Erdkugel dreht sich um ihre Achse, und auch regelmäßige Übergänge zwischen Tag und Nacht kannst du beobachten. Und warum darf sich die App „interaktiv“ nennen? – Durch Ziehen mit dem Finger über den Bildschirm oder aber durch Neigen des Smartphones kannst du die Erdkugel bewegen oder die Perspektive ändern. Darüber hinaus darfst du Stellen auf der Erdkugel antippen, um dir den Namen des dortigen Staates anzeigen zu lassen.

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In den Einstellungen der App kannst du unter anderem festlegen, wie schnell die Erdkugel sich dreht und wie häufig der Wechsel zwischen Tag und Nacht stattfindet. Zudem kannst du entscheiden, ob die App zusätzlich zu den Landmassen und den Meeren auch Details wie Wolken und Stürme anzeigt sowie Landesgrenzen und Positionen von großen Städten.

Die Bedienung ist allerdings stellenweise ein wenig gewöhnungsbedürftig. Und man kann sich beim Verwenden der „Earth Time Lapse Mobile“-Software des Gedankens nicht erwehren, dass sie davon profitieren würde, wenn sie als eigenständige App und nicht als Hintergrundbild für die Startseite vorliegen würde.

Earth Time Lapse Mobile - 02

Fazit

„Earth Time Lapse Mobile“ ist eine prächtige Hintergrundanimation für die Startseite, die all denjenigen Anwendern gefallen wird, die Interesse am Weltraum oder an Geografie haben.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.