App-Review: Luna Launcher

Hartmut Schumacher 7. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Luna Launcher Kommentar(e)
App-Review: Luna Launcher Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Darf man kleinen Kindern ein Smartphone in die Hand drücken?  Falls ja, dann sollte man zumindest einen Aufpasser wie den „Luna Launcher“ installieren. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Der „Luna Launcher“ ist ein Ersatz für die Startseite deines Smartphones. Mit dieser Software ist es möglich, das Gerät bis zu einem gewissen Grad kindgerecht zu machen.

Der Luna Launcher erlaubt es dir erstens, festzulegen, welche Apps auf der Startseite erscheinen. Auf diese Weise kannst du bestimmen, welche Apps dein Kind verwenden darf und welche nicht. (In den erweiterten Einstellungen hast du darüber hinaus die Möglichkeit, den Zugriff auf die Benachrichtigungsleiste zu unterbinden.)

Allzu gut darf sich das Kind allerdings nicht mit dem Smartphone auskennen. Denn sonst findet es heraus, dass es auch unerlaubte Apps starten kann, falls diese noch in der Übersicht der zuletzt verwendeten Apps auftauchen.

Neben Apps kannst du auf der Startseite auch Schaltflächen platzieren, mit denen das Kind schnell und unkompliziert beispielsweise seine Eltern anrufen oder Nachrichten verschicken kann. Auch Verweise auf YouTube-Videos lassen sich auf der Startseite ablegen.

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Nutzungsdauer beschränken

Zweitens kannst du festsetzen, wie lange dein Kind pro Tag das Smartphone verwenden darf. Allerdings gilt diese maximale Nutzungsdauer generell für alle Apps. Es ist nicht möglich, eine Nutzungsdauer für einzelne Apps festzulegen. Ein Protokoll informiert dich zudem darüber, wann das Kind welche Apps wie lange benutzt hat.

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Fazit

Der Luna Launcher ermöglicht es dir, auf recht einfache Weise festzulegen, wie lange dein Kind sich pro Tag mit dem Smartphone beschäftigen – und welche Apps es benutzen darf.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.