App-Review: Wo ist Bier

Hartmut Schumacher 24. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Wo ist Bier Kommentar(e)
App-Review: Wo ist Bier Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Der Hersteller ist nicht gerade bescheiden: Er bezeichnet seine Software „Wo ist Bier“ als „die App, die euer Leben von Grund auf verändern wird“. Mal schauen, ob das stimmt. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App „Wo ist Bier“ hat einen relativ simplen Daseinszweck: Sie verrät dir, wo in deiner Nähe sich Kioske und andere Geschäfte befinden, in denen du Bier kaufen kannst. Die Software stellt diese Kioske wahlweise in einer Liste dar oder aber zeigt ihre Standorte auf einer Google-Maps-Straßenkarte an. In der Liste kannst du auch gleich sehen, wie viele Meter die einzelnen Kioske von dir entfernt sind.

Zu jedem Kiosk hält die App die Adresse bereit, gelegentlich auch ein Foto – und oft Angaben darüber, welche Biersorten dort  zu welchen Preisen und in welchen Mengen erhältlich sind. Öffnungszeiten dagegen suchst du irritierenderweise meist vergeblich.

Die App lebt davon, dass ihre Anwender nicht nur Informationen abrufen, sondern auch selbst Informationen beisteuern. Du kannst also direkt aus der App heraus neue Kioske eintragen und zu bereits vorhandenen zusätzliche Informationen wie Kommentare eintragen, Fotos hochladen oder schlicht die Preisangaben korrigieren

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Durchwachsene Erfahrungen

Wie nützlich diese App konkret für dich ist, das hängt allerdings stark davon ab, wo du dich aufhältst: In München (in einer Stadt also, die nicht gerade als Zentrum der Nüchternheit bekannt ist) zeigt die App lediglich einen Kiosk an. In Berlin sind es drei, in Hamburg vier Kioske.

Ganz anders sieht es dagegen im Ruhrgebiet aus, vor allem in Dortmund, der Heimatstadt der App.  Dort ist bereits eine Vielzahl von Kiosken eingetragen.

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Fazit

Im Ruhrgebiet ist die App „Wo ist Bier“ tatsächlich eine gute Hilfe, wenn du unterwegs den Durst nach Bier löschen möchtest. In anderen Teilen Deutschlands hingegen kennt die App noch zu wenige Standorte von Kiosken.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.