Glassboard

31. Juli 2012 2 Kommentar(e)
Glassboard Androidmag.de 4 4 Sterne

‚Glassboard‘ ist ein guter Facebook-Ersatz mit einem durchdachtem Datenschutz an Bord. (kostenlos)

So praktisch Facebook in manchen Situationen auch sein mag, man sollte dennoch nicht außer Acht lassen, dass man eine Menge persönlicher Daten im Internet freigibt, und im Endeffekt kaum kontrollieren kann, was damit passiert. Diese Tatsache stellen Datenschützer schon seit Jahren an den Pranger, weshalb sich einige findige Entwickler nun die App Glassboard ausgedacht
haben.

Facebook-ähnliches Prinzip

Grundsätzlich ist Glassboard Facebook nicht gänzlich unähnlich: Nach einer kurzen Registrierung – mit Vor- und Nachnamen und einer Mail- Adresse – bekommt man ein erstes eigenes Board zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um eine Art Profilseite. In jedes Board kann man aus der Kontaktliste per E-Mail Freunde einladen, die dann auf das Board posten und kommentieren können. Sämtliche gepostete und upgeloadete Inhalte können aber nur die Mitglieder eines Boards sehen, die Privatsphäre ist also dementsprechend gut geschützt.

Facebook-Ersatz mit durchdachtem Datenschutz.

Facebook-Ersatz mit durchdachtem Datenschutz.

Boards zur Gruppeneinteilung

Insgesamt kann man zehn verschiedene Boards erstellen, beispielsweise ein eigenes für jeden Freundeskreis, für jeden Verein, dem man angehört, für die Familie etc. Postet man also etwas im Board für die Familie, können nur die eingeladenen Familienmitglieder den Inhalt sehen, für andere Boards ist der Inhalt nicht abrufbar. Das Hochladen und Posten funktioniert genauso intuitiv wie bei fast allen bekannten sozialen Netzwerken, die bekannte GPS-Anbindung ist ebenfalls an Bord – nur eben mit dem Unterschied, dass nur eine definierte Gruppe den Aufenthaltsort sehen kann.

Für öffentliche Gruppen lassen sich sogenannte Invitation Codes generieren: Mit diesen ist das Board einfach auffindbar und von jedem Nutzer verwendbar. Auch optisch ist Glassboard an Facebook angelehnt, das erleichtert den Einstieg und die Bedienung zu Beginn ungemein.

Boards können für bestimmte Gruppen, aber auch für die breite Öffentlichkeit erstellt werden.

Fazit

Glassboard setzt bei den Schwächen von Facebook an, also bei den Problemen mit dem Datenschutz. Die App ist intuitiv zu bedienen, schön gestaltet und kann, sofern sich genügend Leute anmelden, im kleinen Kreis eine taugliche Alternative zu Facebook werden.

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oliver

Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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