Notknopf – SOS Droid (App der Woche)

15. Oktober 2012 6 Kommentar(e)

Diese App ruft im Notfall mit deinem Smartphone um Hilfe. Sie stärkt den Sicherheitsaspekt in der Freizeit und beim Sport, kommt aber auch im Pflegebereich zum Einsatz. (Euro 0,94).

Unterwegs in einsamem Gelände mit dem Fahrrad. Ein Stein, den du übersehen hast und schon landest du im Graben – unfähig dich zu bewegen. Und kein Mensch in der Nähe, so laut du auch um Hilfe rufst. Ein Horrorszenario, dass – Gott behüte – hoffentlich nie Wirklichkeit wird und dennoch in dieser oder ähnlicher Form jederzeit eintreten kann. Dann brauchst du rasche Hilfe – diese App holt sie dir.

Kleines, aber feines Helferlein

SOS Droid macht nicht viel, doch das wenige, was die App tut, kann dir unter Umständen das Leben retten. Szenarien wie das eingangs geschilderte verbannt man am besten in seine schlimmsten Albträume, aber wenn es eintritt, dann kannst du mit dieser App einen lebensrettenden Notruf absetzen. Klar, wenn du dein Handy dabei hast, kannst du auch deine Angehörigen der Reihe nach aus deinen Kontakten heraussuchen und durchrufen. Im Erfolgsfall erklärst du ihnen zehn Minuten lang deinen genauen Standort. Selbst wenn sie danach wissen, wo du bist, könnten diese zehn Minuten zumindest deiner Gesundheit, wenn nicht sogar deinem weiteren Fortbestehen abträglich sein.

Mit einem Klick auf den Notknopf wird automatisch eine SMS mit dem Standort an ein vorher hinterlegte Telefonnumer verschickt.

Mit einem Klick auf den Notknopf wird automatisch eine SMS mit dem Standort an eine vorher hinterlegte Telefonnumer verschickt.

Also lädst du dir die App herunter und gibst mehrere Kontakte an, die deinen Hilferuf erhalten sollen. Für einen dieser Kontakte kannst du auch einen automatischen Anruf einstellen. Alle anderen erhalten eine SMS mit deinem GPS-Standort und einem von dir vorgefertigten Text, der deutlich auf deine echte Notsituation hinweisen sollte. Mit dem Notruf „Hilfe, ich kann nicht einschlafen!“ vergraulst du dir höchstens deine Freunde und eine reale Notsituation nehmen sie dann auch nicht mehr allzu ernst.

Hast du die Kontakte oder Rufnummern festgelegt, startest du vor dem Beginn deiner nächsten Tour die App und alles was du im Notfall dann noch tun musst, ist den großen roten SOS-Button in der Mitte des Displays zu treffen und ca. eine Sekunde lang gedrückt zu halten. Schon werden Notruf und Not-SMS abgesetzt und deiner Rettung steht nichts mehr im Wege.
Die Einsatzmöglichkeiten dieser App sind vielseitig. Egal, ob man als Extremsportler ständig Gefahren ausgesetzt ist oder als alleinstehender oder behinderter Mensch – diese App kann jedem helfen, natürlich auch Kranken und Kindern. Eine sinnvolle Unterstützung ist sie auch im privaten Pflegebereich, in dem nicht immer 24 Stunden Anwesenheit garantiert werden kann.

Fazit

Das Attribut „hilfreich“ passt zu dieser App wie zu keiner anderen. Zwar kostet die App ein paar Cent, aber die sind gut angelegt, wenn es zum Ernstfall kommen sollte. Entscheidend ist, dass man die App und die GPS-Funktion vor und während einer bedrohlichen Situation auch tatsächlich aktiviert hat – und dass man Netzempfang hat, was aber fast überall gewährleistet ist.

Video-Review

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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