100 Tore

16. September 2012 0 Kommentar(e)
100 Tore Androidmag.de 5 5 Sterne

Und wieder mal ein Escape the room-Game. Diesmal mit exzellenter Grafik und natürlich äußerst kniffligen, zum größten Teil sogar unlösbaren Rätseln. (kostenlos)

„Das beste Tür Ausfahrt Spiel erhältlich für Android“, so bezeichnet der Hersteller mangels ausreichender Deutschkenntnisse sein Room-Escape-Spiel. Das Spielprinzip solcher Spiele ist wahrscheinlich bekannt. Wenn nicht, sei es an dieser Stelle kurz erklärt: Das Spielziel besteht darin, verschlossene Türen zu öffnen. Doch mit dem einfachen Drücken der Türklinke ist es dabei nicht getan. Vielmehr führen versteckte Gegenstände und Hinweise zur Lösung, wobei der Spieler schon auch seine Kombinationsgabe einsetzen muss, um weiterzukommen.

In 100 Tore bzw. 100 Gates – so der besser klingende Originaltitel – beginnt man mit dem einfachen Antippen der ersten Tür und zieht im zweiten Level den umherliegenden Türgriff zum Türknauf, um anschließend das Tor zu öffnen. Auch der dritte Level ist noch zu schaffen: Das linke Grasbüschel wegziehen und den zum Vorschein kommenden Button solange gedrückt halten, bis die Steinplatte zur Seite rollt. Bereits im vierten Level kommt ein Telefonsensor zum Einsatz, in diesem Fall muss das Gerät nach links und rechts geschüttelt werden, damit sich das Tor öffnet. Ein entsprechender Hinweis legt diese Lösung nahe.

Ohne Guide geht nichts

Doch dann der fünfte Level: Eine schwere Eichentür eingerahmt von sechs Dolchen. Und keine wie immer geartete Aktion zeigt auch nur die geringste Auswirkung. Hier kommt zum ersten Mal Frust auf. Scheinbar gibt es keine Lösung für diesen Level. Doch Room-Escape-Spiele wäre keine solchen, wenn es dazu nicht hunderte Lösungsvorschläge gäbe. Einerseits gibt es mit „100 Gates Guide“ eine eigene App mit englischen Hinweisen zur Lösung aller 100 Levels. Andererseits finden sich auch im Web unzählige Lösungen, auch deutschsprachige. Sie müssen nur nach „100 Gates Lösungen“ googeln.

Das Besondere an diesem Spiel: Man muss nicht immer nur seine grauen Gehirnzellen strapazieren, sondern kann auch hin und wieder mal die Technik seines Smartphones einsetzen.

Die Lösung für das fünfte Tor sei an dieser Stelle noch verraten: Sie müssen den Messern der Reihe nach von links unten nach rechts unten in Richtung der Klinge entlangstreichen. Beim ersten Messer nach oben wischen, beim zweiten gleich darüber nach unten usf.

Fazit

Die Spielegrafik macht 100 Gates zu einem der besten Room Escape-Games, das Design ist an altgriechische und mittelalterliche Räume und Gebäude angelehnt und äußerst detailreich. Das Spiel läuft flüssig und die Navigation ist leicht nachzuvollziehen. Die Schwere der Rätsel ist hingegen so ausgelegt, dass ohne Guide nicht viel geht. Außer man hat viel Zeit und eine Kombinationsgabe wie Sherlock Holmes. Das Besondere an diesem Spiel: Man muss nicht immer nur seine grauen Gehirnzellen strapazieren, sondern kann auch hin und wieder mal die Technik seines Smartphones einsetzen.
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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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