Snake 97

24. März 2012 0 Kommentar(e)
Snake 97 Androidmag.de 4 4 Sterne

Der Videospielklassiker Snake aus dem Jahre 1997 ist nun auf den Android-Geräten zu spielen. (kostenlos)

Wer kennt ihn nicht, den Videospielklassiker Snake, der bereits vor über 30 Jahren das Licht der Computerwelt erblickte. Das Spielprinzip ist einfach: Eine Schlange durch ein Spielfeld steuern und dabei Futter aufnehmen, ohne den Spielfeldrand zu berühren. Das Dumme an der ganzen Sache ist, dass die Schlange bei jeder Fütterung länger wird. Dementsprechend wird die Steuerung nicht gerade einfacher.

Klassiker mit Suchtpotzenzial

Da kann es schon mal passieren, dass sich das Reptil in den eigenen Schwanz beißt oder sich ungebremst ins Abseits schlängelt. Schlängeln ist vielleicht nicht der passende Ausdruck, denn im Gegensatz zu seinen realen Artgenossen ist das digitale Pendant ganz schön flott auf den nicht vorhandenen Beinen.

So einfach das Spielprinzip ist, so hartnäckig hält es sich in den digitalen Spielewelten. Als Nokia in den Neunziger Jahren begann, die ersten Handys zu produzieren, wurde Snake ganz schnell zu einem fixen Bestandteil der meisten Mobiltelefone. Und nachdem sich der Mensch von Zeit zu Zeit gerne mal an frühere Zeiten besinnt, enthält das Spiel auch heute noch für so manchen Anwender ein gewisses Suchtpotenzial.

Back to the roots

Nun könnte man bei den aktuellen technischen Möglichkeiten das Spiel in bunter Farbenvielfalt mit moderner Touchsteuerung und allen Pipapo spielen, aber in der Einfachheit liegt wohl die Würze von Retrospielen. Die App Snake 97 geht dabei sogar so weit, die Tasten eines betagten Nokia-Handys darzustellen. Sie bieten die einzige, altmodische Möglichkeit der Steuerung. Mit den Tasten 2, 4, 6 und 8 steuert man die Schlange über das gar nicht so große Spielfeld. Wahlweise kann man auch die Tasten an den Ecken des Tastenfeldes verwenden. Hier weicht die App aber vom Original ab, in dem die Schlange durch Drücken der Taste 7 links abgebogen ist und mit der 9 nach rechts. Übrigens: Selbst die Originalklänge wurden beibehalten und ein High Score, der – wie im Original – nicht zurückgesetzt werden kann.

Und auch die Einstellungsmöglichkeiten halten sich originalgetreu in Grenzen. Über die +-Taste ruft man ein Menü auf, das neben dem Highscore die Einstellungen enthält. Der Schwierigkeitslevel ist zwischen den Werten 1 bis 11 wählbar, darüber hinaus kann man sich noch für taktile Rückmeldung und Geräusche im Spiel entscheiden. Das war´s dann aber auch schon, was die Optionen betrifft.

Und wie sieht es mit der Langzeitmotivation aus? Ist das Spiel was für die Schnelle oder bleibt es dauerhaft spannend. Es bietet jedenfalls elf Level, zwei davon gelten als besonders schwierig. Nicht gerade viel und so wird das kriechende Getier sicher nicht Jahre auf dem Phone überleben. Wahrscheinlich nicht einmal Monate.

Das Spielprinzip ist gleich wie beim Vorgänger und durch das Retro Freeling kommt wieder genügend Spielspaß auf. Einfache Levelauswahl: mittels Schieberegler lässt sich die Schwierigkeitsstufe ganz einfach festlegen.

Das Spielprinzip ist gleich wie beim Vorgänger und durch das Retro Freeling kommt wieder genügend Spielspaß auf. Einfache Levelauswahl: mittels Schieberegler lässt sich die Schwierigkeitsstufe ganz einfach festlegen.

Fazit

Eine Hommage an das Handyspiel aus dem Jahr 1997. Für ältere Semester ein nettes Spiel, in dem kurz mal Reminiszenzen hochkommen. Auf Dauer wendet man sich aber gerne wieder den modernen Spielen zu. Vor allem, wenn man die App am Tablet spielen muss – da liegen die Tasten einfach zu weit auseinander.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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