Sonic 4™ Episode I

Redaktion 4. Februar 2012 0 Kommentar(e)
Sonic 4™ Episode I Androidmag.de 3 3 Sterne

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Segas blauer Blitz ist inzwischen ebenso eine Legende wie Nintendos rotmützriger Klemptner Mario, allerdings hat letzterer den Sprung ins 21. Jahrhundert wesentlich besser überstanden als der blaue Stachelflitzer. Sega versucht es nun auf Android und schickt sein Langzeitmaskottchen erneut in den Ring…

Back to roots …

Obdenn es inzwischen auch einige höchst passable 3D Umsetzungen von Sonic über die Ladentheke geschafft haben und man zudem den blauen Flitzer in allen möglichen Themenbereichen vorfinden konnte (unter anderem in einem eigenen Kart Racer!), so bleiben doch Sonics ehemalige Arcade-Hits der zeitlose Grund zum Controller zu greifen und erneut in rasanten Loopings den absoluten Geschwindigkeitsthrill zu bekommen.

Mit den modernen Möglichkeiten erstrahlt Sonic in farbenfrohem Gewand

Nach wie vor dreht sich dabei alles um den guten alten Dr. Eggman (alias Dr. Robotnik), dessen Schergen man sich in vier Zones zu je drei Akten annimmt, bevor man sich schlussends jeweils den Boss zur Brust bzw. besser gesagt zu den Stacheln nimmt. Das Spiel bleibt dabei dem traditionellen Gameplay treu: Schnell, schneller, nicht mehr nachverfolgbar flitzt der Spieler über den Schirm. Gelegentliche Hüpfmanöver sind dabei aber unumgänglich, will man nicht in den nächstbesten Gegner stürzen. Das hätte nämlich den Verlust aller gesammelter Ringe zur Folge, was nicht nur schmerzhaft für das Punktekonto wäre, sondern bei weiterer Feindberührung auch tödlich endet.

… mit neuen Tricks und neuer Optik

Damit es nicht soweit kommt, hat man die bekannten Attacken von Sonic, nämlich die am Boden startende Wirbelattacke und die Attacke aus der Luft um die aus den dreidimensionalen Sonic-Teilen bekannte Homing-Attacke erweitert. Einfach dazu in der Nähe eines Gegners zweimal den Sprungknopf drücken, dann rast Sonic wie von der Tarantel gestochen auf diesen zu, vernichtet diesen und schnellt in die Höhe, damit das Spielchen sogleich beim nächstgelegenen Widersacher wiederholt werden kann.

Neben Turboschuhen und zusätzlichen Ringen verstecken sich auch Schutzschilde in den verschiedenen Itemboxen

Darüberhinaus hat man auch die Grafik an die Gegenwart angepasst und präsentiert den Neo-Klassiker nicht nur im farbenprächtig modernen Gewand, sondern hat auch zugleich gegenüber der iOS Version zwei Bonuslevel integriert, die exklusiv per Kippsteuerung spielbar sind. Im Gegensatz dazu hat man ansonsten die Wahl, ob man die Levels entweder per Kippsteuerung und einfachen Touch (zum Springen) ausführen möchte, oder stattdessen lieber ein virtuelles Keypad aktiviert, das über den Touchscreen gelegt und gesteuert wird.

Fazit

Yeah, Sonic is back und das nichtmal schlecht. Für die rund 3 Euro bekommt man mit den 12 Level ordentlich was geboten, immerhin hat jeder Level verschiedene Wegmöglichkeiten, die es zu erkunden gibt – von den geheimen Levels, die erst freigespielt werden müssen und in denen man die geheimen Chaos Emeralds findet ganz zu schweigen. Allerdings wird das Spielvergnügen durch gelegentliche Ruckler getrübt, die selbst bei minimalster Nebenauslastung ohne erfindlichen Grund auftreten und den Spielfluss unnötig unterbrechen. Dennoch wäre dies noch verzeihbar, gäbe es nicht noch ein weiteres, eigentlich weitaus schlimmeres Problem: Die Steuerung. Egal ob mit virtuellem OnScreen-Pad oder über die beschleunigungsmesserunterstützte Kippsteuerung, Sonic reagiert träge, lasch und wenn man Pech hat des öfteren schonmal gar nicht. Wirkliche Spielfreude kommt so eben einfach nicht auf, mag auch noch soviel Inhalt wie möglich (r)eingepackt worden sein …

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