App-Review: HoPiKo

Tam Hanna 15. Oktober 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: HoPiKo Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

In diesem Actionspiel geht es darum, möglichst schnell von Plattform zu springen. Diese auf den ersten Blick einfach klingende Aufgabe wird jedoch durch die sehr hohe Spielgeschwindigkeit erschwert. (3,99 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Deine kleine Spielfigur fristet ihr Dasein inmitten eines Computers. Bösartige Angreifer haben deine Kollegen, die für das Funktionieren des PCs zuständig sind, festgenommen. Erfreulicherweise lassen sie sich durch Anspringen freisetzen – auf den ersten Blick erinnert dies stark an Angry Birds. Dass die meisten Ziele mehrere Sprünge und Zwischenlandungen voraussetzen, folgt aus der Logik.

HoPiKo unterscheidet sich insofern von den gemütlichen Vögeln, als du bis zu fünf Missionen mit nur einem Leben erledigen musst. Ein falscher Sprung reicht dabei aus und du gehst über den Jordan.

Besonders schwierig wird die Aufgabe dadurch, dass dir das Spiel keine Voraussage der Flugbahn einblendet. Zudem tickt ein in der rechten Oberkante des Bildschirms eingebauter Timer gnadenlos rückwärts. Wenn die sehr knapp bemessene Zeit abgelaufen ist, musst du ebenfalls von vorne beginnen.

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Chiptunes lassen grĂĽĂźen

Beim Start des Spiels wirst du zum Einstecken von Kopfhörern aufgefordert. Eine Handlung, die sich ob der Qualität der Hintergrundmusik des Spiels durchaus lohnt. Freunde des Chiptunes-Genres können ein 70MB großes Zusatzpaket vom Server des Entwicklers herunterladen, das die Musik nochmals verbessert.

Die eher hausbackene Pixelgrafik ist nicht sehr beeindruckend und die Steuerung ist nicht allzu widerspenstig. Erfreulicherweise gibt es keine In-App-Käufe – wer HoPiKo kauft, muss keine Folgekosten befürchten.

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Fazit

HoPiKo ist ein Spiel für Personen mit blitzschnellen Reaktionen und hoher Frustrationstoleranz.  Wir übernehmen keine Haftung, wenn du dein Telefon aus Wut gegen eine Wand wirfst. Die rund vier Euro sind preislich jedenfalls gerechtfertigt.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit fĂĽr Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur VerfĂĽgung.