App-Review: OddWings Escape

Tam Hanna 17. September 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: OddWings Escape Androidmag.de 4 4 Sterne

Flappy Birds nervt mit eine sehr eingeschränkten Steuerung. Doch in diesem Spiel kannst du das Flugverhalten deiner Spielfigur besser beeinflussen. (kostenlos, mit aggressiven In-App-Käufen)

In OddWings muss eine Gruppe von Vögeln die von einem durchgeknallten Forscher festgehaltenen Artgenossen befreien. Dies lässt sich nur durch das Abfliegen von vorgegebenen Strecken bewältigen.

Titelbild

 

Lustige Flugphysik

Du lenkst deinen Vogel durch Berühren des Bildschirms, woraufhin eine transparente Flugbahn erscheint, der du folgst. Dabei bekommst du es mit den Regeln der Physik zu tun. Eine nach oben weisende Bahn lässt sich ob der Trägheit des Vogels nicht abfliegen und verbraucht zudem Energie. Aus diesem Grund solltest du Vorausdenken und hektische Bewegungen vermeiden.

Vögel haben schließlich die unangenehme Eigenschaft, nicht unbegrenzt lange fliegen zu können. Diese Tatsache wird in diesem Spiel über eine eingeblendete Energieleiste abgebildet, die sich während des Fliegens entleert. Zum Glück bringt das Einsammeln von herumliegenden Herzen neue Energie.

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MĂĽnzen bringen Upgrades

Neben den zu zerstörenden Ballons und den im Idealfall zu vermeidenden Bomben gibt es in der Landschaft kleine Goldklunker, die du durch einfaches Überfliegen einsammeln solltest. Zwischen den Runden kannst du sie in Upgrades umtauschen, die zu schnellerer Fluggeschwindigkeit oder höherer Reichweite führen. Etwas seltener wirst du auf Schlüssel treffen. Mit ihrer Hilfe kannst du neue Charaktere freischalten, die zusätzliche Fähigkeiten mitbringen.

Grafik und Sound des im Comicstil gehaltenen Spiels sind soweit in Ordnung. Allerdings ist die Monetisierung über das Energiesystem sehr knausrig. Bereits nach fünf Durchläufen heißt es warten, sofern du kein Geld in die Hand nehmen willst.

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Fazit

OddWings ist ein durchaus witziges Spiel, das aber ob der penetranten Monetisierung Punkte verliert – Schade! Es hätte das Potenzial für mehr gehabt.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit fĂĽr Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur VerfĂĽgung.