GRAVITY: DON’T LET GO

25. September 2013 0 Kommentar(e)
GRAVITY: DON’T LET GO Androidmag.de 4 4 Sterne

Lass Sanda Bullock und George Clooney durchs Weltall fliegen und steuere die beiden so, dass sie die ISS lebend erreichen (kostenlos).

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Leider macht dir die Schwerkraft einen Strich durch die Rechnung. Doch alles der Reihe nach: Im Science Fiction-Film „Schwerkraft“ von Alfonso Cuarón sind der altgediente Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney) und die Ingenieurin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) gemeinsam in einem Shuttle im Weltall unterwegs.

Bullock und Clooney in Not

Sie sollen Reparaturen am Weltraumteleskop Hubble durchführen. Eigentlich nichts Aufregendes, doch während die beiden am Hubble arbeiten, wird ein veralteter Satellit abgeschossen. Durch die nicht existente Reibung im Vakuum pulverisieren die Trümmerteile das Teleskop und zerstören den Raumgleiter. Stone und Kowalsky sind nur durch ein dünnes Kabel verbunden, ohne jeglichen Kontakt zur Erde. Ihre einzige Chance zu überleben besteht darin, die ISS zu erreichen und mit ihren Rettungskapseln zu fliehen.

Zunächst einmal rotierst du ziemlich planlos um alle möglichen Körperachsen. Dein vorrangigstes Ziel ist also das Stabilisieren.

Zunächst einmal rotierst du ziemlich planlos um alle möglichen Körperachsen. Dein vorrangigstes Ziel ist also das Stabilisieren.

Doch ohne deine Hilfe – keine Chance. Sie trudeln 372 Meilen über der Erde hilflos im Weltall umher. Wobei die Aussicht geradezu atemberaubend ist. Doch dafür haben die beiden im Moment keinen Sinn.

Als erstes musst du helfen, sie vom sich ständig schneller drehenden Roboterarm zu lösen. Dazu tippst du möglichst schnell auf bestimmte Stellen des Displays. Ist das geschafft, musst du dich stabilisieren. Denn sonst sind Schwindelanfälle vorprogrammiert. Hast du auch das geschafft, musst du deinen EVA-Anzug (Anzug für Außenbordeinsätze) so steuern, dass du deinen Partner retten kannst und ihr beide zur ISS Luftschleuse zurückfindet. Und dann ist die ISS auch noch beschädigt und du musst die einzelnen Bereiche reparieren. Letztendlich musst du die Sojus-Raumkapsel durch das Trümmerfeld unbeschädigt nach Hause navigieren.

Auch Reparaturen an der ISS stehen auf deiner ToDo-Liste. Und dabei musst du sich sputen, denn der Sauerstoffvorrat reicht nicht lange.

Auch Reparaturen an der ISS stehen auf deiner ToDo-Liste. Und dabei musst du sich sputen, denn der Sauerstoffvorrat reicht nicht lange.

Steuerungstechnisch zu anspruchsvoll

Keine leichte Aufgabe, in der Tat. Denn einerseits neigt sich dein Sauerstoffvorrat gefährlich schnell dem Ende zu und zweitens ist die Steuerung kaum zu beherrschen. Alleine das Stabilisieren ist eine Kunst für sich. Du musst dabei immer Kreise auf das Display zeichnen und zwar entgegen deiner Rotationsrichtung.

Und dann erst den EVA-Raumanzug durch die Schwerelosigkeit des Weltalls navigieren: fast unmöglich – außer du trainierst eifrig. Drei Navigationsbuttons stehen dir dazu zur Verfügung. Und ein Stabilisierungsbutton. Gleichzeitig musst du aber mit einem virtuellen Steuerkreuz immer den Blick auf das Ziel richten. Gut dass Richtung und Entfernung dorthin immer angegeben sind, dennoch: einfach ist was anderes.

Die Steuerung ist keineswegs eingängig und setzt viel Training voraus.

Die Steuerung ist keineswegs eingängig und setzt viel Training voraus.

Fazit

Wäre die Steuerung eingängiger, das Spiel hätte enorme Suchtgefahr. So aber bleibt es oftmals dem Zufall überlassen, wohin du fliegst – vielleicht ist das ja in der Realität nicht viel anders, wir wollen es gar nicht wissen. Jedenfalls kommt schnell mal Frust auf. Ohne intensiven Navigationskurs ist dieses Spiel von Warner Bros kaum sinnvoll zu spielen. Hast du den Dreh aber einmal heraus, dann führt eine Portion strategischen Denken doch irgendwann ans Ziel. Die sehenswerte 3D-Grafik ist jedenfalls alleine schon eine separate Spielerunde wert.

Video

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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