Guncrafter

2. Juli 2013 1 Kommentar(e)
Guncrafter Androidmag.de 4 4 Sterne

Guncrafter ist kein gewöhnliches Android-Game. Der Mix aus Waffen-Editor und Schießbude kommt in Minecraft-ähnlicher Block-Optik daher und macht überraschenderweise richtig Spaß (kostenlos).

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Nach der Installation steht zunächst die Erstellung einer Schusswaffe auf dem Programm. Dazu müssen einige Bauteile aus Holz wie in einer Art Puzzle richtig aneinander gelegt werden. Dank komfortabel zu drehender Kamera und simpler Steuerung ist dies nach einigen Sekunden erledigt und ihr könnt euch zum eigentlichen Kern von Guncrafter begeben: dem Schießstand.

Ballern was das Zeug hält!

Insgesamt stehen euch 16 verschiedene Schießbuden mit unterschiedlichen Umgebungen zur Verfügung. Während ihr im ersten Level noch auf einen schnöden Erd-Block ballert, zerschießt ihr im zweiten eine pixelige Burg und arbeitete euch danach zu Pyramiden, Friedhöfen, einem Haus, einem Lastwagen und später sogar ins Weltall vor. In jedem dieser Level müsst ihr möglichst schnell, möglichst viele Blöcke in der Umgebung zerstören. Diese haben unterschiedliche Werte: Während ihr für Blöcke aus Erde oder Stein je einen Punkt bekommt, winken für färbige Ziele oder mit Gold oder Diamanten besetzte Steine drei, vier, fünf oder sogar mehr Punkte. Zudem sind in den Level-Umgebungen kleine Geschenk-Pakete versteckt, die zusätzliche Münzen und Punkte bringen.

Zunächst muss mit dem integrierten Waffen-Editor eine Waffe konstruiert werden. Je nach Material und Kreativität ergibt sich eine entsprechend starke Wumme.

Zunächst muss mit dem integrierten Waffen-Editor eine Waffe konstruiert werden. Je nach Material und Kreativität ergibt sich eine entsprechend starke Wumme.

Gespielt werden kann wahlweise in einem Offline-Traingsmodus oder in einem (weitaus reizvolleren) Online-Modus gegen menschliche Gegner. Sehr gut gefallen hat uns dabei, dass Duelle bereits nach wenigen Sekunden beginnen und es so de facto zeitlich keinen Unterschied macht, ob man nun alleine oder zu zweit ballert. Leider können Online-Matches aber nur gegen zufällig ausgewählte Gegner ausgeführt werden, abgesprochene Duelle gegen Freunde sind also nicht möglich.

Solide Technik und In-App-Käufe

Trotz der gewollt pixeligen Optik kann die technische Umsetzung von Guncrafter als durchaus gelungen bezeichnet werden. Die Unity-Engine zaubert sehenswerte Lichteffekt auf das Display und die 3D-Umgebungen wurden auf unserem Nexus 7 absolut butterweich wiedergegeben. Realistische Grafik solltet ihr euch natürlich nicht erwarten, wenn euch der Retro-Look von Minecraft gefällt, dürftet ihr aber auch mit Guncrafter warm werden.

Im eigentlichen Spiel müsst ihr wie in einer Schießbude die Umgebung zu Kleinholz verarbeiten. Gesteuert wird dabei mit dem Gyroskop oder (klassisch) per Wischbewegungen.

Im eigentlichen Spiel müsst ihr wie in einer Schießbude die Umgebung zu Kleinholz verarbeiten. Gesteuert wird dabei mit dem Gyroskop oder (klassisch) per Wischbewegungen.

Wie so viele andere Android-Spiele finanziert sich auch Guncrafter durch In-App-Käufe, mit denen sich neue Münzen erwerben lassen, die für neue Waffen und Upgrades ausgegeben werden können. Nett ist, dass Werbung deaktiviert wird, sobald auch nur einen kleinen Betrag für In-App-Käufe aufwendet. 200 Münzen kosten jedenfalls 1,54 Euro, 3000 Münzen 15,46 Euro und 10.000 Münzen satte 37,65 Euro. Natürlich lassen sich die Münzen auch erspielen, allerdings ist dies langwierig.

An Geld kommt ihr nicht nur durch das erledigen von Levels, sondern auch durch eingebaute Glücksspiele. Finanziert wird Guncrafter aber durch In-App-Käufe, mit denen ihr auch Münzen erwerben könnt.

An Geld kommt ihr nicht nur durch das erledigen von Levels, sondern auch durch eingebaute Glücksspiele. Finanziert wird Guncrafter aber durch In-App-Käufe, mit denen ihr auch Münzen erwerben könnt.

Fazit

Guncrafter ist erfrischend anders, auch wenn es sich in Sachen Optik ziemlich dreist am Megahit Minecraft bedient. Der Mix aus Waffen-Editor und Schießbude macht Spaß und wir waren vor allem vom extrem komfortablen Multiplayer-Modus angetan, mit dem ihr in Sekundenschnelle spannenden Online-Gefechte mit anderen Spielern austragen könnt. Punktabzug gibt es aber für den zähen, auf In-App-Käufe zugeschnittenen Spielverlauf und den auf Zufallsbegegnungen ausgerichteten Multiplayer-Modus.

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