App-Review: Ignatius

24. März 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Ignatius Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

In diesem Puzzle-Platformer steht die Atmosphäre im Vordergrund, voran die Grafik. Aber auch die Musik passt sich stimmungsvoll in die Handlung ein. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die Grafik in diesem Jump and Run-Game ist ein Mix aus Film noir, Art Deco, Handzeichnungen und sogar Steam Punk Elemente sind mit dabei. Die Entwickler führen uns in eine surreale Schwarzweiß-Welt, die uns an die alte gute Stummfilmzeit erinnert. Die Story selbst ist nabensächlich: Ein Junge namens Ignatius führt eine Leben in Langeweile, bis eines Nachts etwas Unerwartetes geschieht. Er trifft den geheimnisvollen Theaterdirektor Vigo, der ihn in eine Traumwelt des Films entführt. In eine Welt, in der er laufen und springen muss, um weiterzukommen – und schließlich dieser surrealer Welt wieder zu entfliehen. Dabei helfen wir ihm natürlich. Wir müssen in jedem Level drei Filmrollen einsammeln, die man braucht um den nächsten Level freizuschalten.

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Denken, laufen und springen

Auf unserem Weg treffen wir seltsame Kreaturen. Und es lauern Hindernisse, die sich meist nur mit viel Hirnschmalz umschiffen lassen. Wir treffen auf Brücken, die einstürzen, Gräben, die wir überspringen müssen, Plattformen, auf die wir springen müssen und viele weitere Gemeinheiten.

Logisches Denken ist genauso angesagt wie flinke Reaktion. Und wir müssen die richtigen Aktivitäten zur rechten Zeit setzen, also etwa ganz bestimmte Elemente aktivieren, etwas Bestimmtes aufheben, zur rechten Zeit springen … und natürlich laufen – vor oder zurück. In der Grundeinstellung steuern wir das Spiel über vier virtuelle Buttons. Aber auch Wischgesten sind zum Laufen einsetzbar. Wichtig ist das Speichern, denn das passiert nicht automatisch.

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Fazit

Ignatius stellt eine interessante Kombination aus Puzzle-Plattformer und 2D-Sidescroller dar. Die Einzigartigkeit des Spiels liegt eindeutig in der ungewöhnlichen Atmosphäre, die an die Zeit der Stummfilme angelehnt ist. Und erstens nichts kostet und zweitens keine In-App-Käufe anbietet. Mal was anderes…

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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