Leo┬┤s Fortune

23. Juli 2014 0 Kommentar(e)
Leo┬┤s Fortune Androidmag.de 5 5 Sterne

Das Plattform-Abenteuer-Spiel Leo┬┤s Fortune konnte bereits einen Apple Design Award abr├Ąumen. Seit kurzem gibt es dieses ÔÇ×ausgezeichneteÔÇť Spiel auch f├╝r Android-Phones (4,49 Euro, ohne In-App-K├Ąufe).

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LeoÔÇÖs Fortune ist ein Jump and Run-Spiel, aber keines der herk├Âmmlichen Sorte. Es bietet 19 liebevoll von Hand gezeichnete Levels und jeder einzelne pr├Ąsentiert sich in einem einzigartigen Panoramabild mit ├╝ber 50.000 Pixeln. Es sind diese Handzeichnungen in Kombination mit einer eindrucksvollen Sound- und Musikkulisse, die Leos Geschichte in diesem epischen Abenteuer besonders lebendig werden lassen: Leopold, eine b├Ąrtige und gleicherma├čen flaumige Kugel, der Erfinder gro├čer Erfindungen, der Goldige und Gl├╝ckliche, kommt nach Hause und stellt fest, dass sein ganzes Gold futsch ist, einfach gestohlen.

Aus einem nicht n├Ąher bekannten Grund hat der verschlagene Dieb die Goldst├╝cke wie Brotkrumen im Wald verstreut. Und die muss Leopold nun in langwierigen Missionen wieder einsammeln. Es versteht sich von selbst, dass du ihm dabei behilflich bist. Du navigierst ihn schlie├člich durch die einzelnen Levels, immer darauf bedacht, m├Âglichst viel Goldm├╝nzen aufzusammeln und den heimt├╝ckischen Fallen aus dem Weg zu gehen.

Die Stages sind allesamt liebevoll per Hand gezeichnet, was dem Spiel auf iOS bereits einen Award einbrachte.

Die Stages sind allesamt liebevoll per Hand gezeichnet, was dem Spiel auf iOS bereits einen Award einbrachte.

Abwechslungsvolle Reise

Auf der Suche nach dem Gold kommst du durch moosbedeckte W├Ąlder, staubtrockene W├╝sten und eisige Gebirge ÔÇô und weitere Welten in detailverliebter Optik. Und hast dabei nat├╝rlich jede Menge Abenteuer zu bestehen. Denn der Entwickler schien Spa├č daran zu haben, m├Âglichst viele und gemeine Hindernisse einzubauen. Das sind zum einen stachelbesetzte R├Ądern, um die herum sich der Protagonist einen Weg suchen muss, und zum anderen Fallt├╝ren, herabfallende Steine und nat├╝rlich die tiefsten Abgr├╝nde, die du jemals gesehen hast.

Viel Daumenwischerei

Es ist also viel Geschick vonn├Âten, um Leo gesund durch die Ebenen zu steuern. Wobei die Steuerung selbst sehr eing├Ąngig ist. Entweder du w├Ąhlst die Touch-Steuerung oder du navigierst den knuffigen Helden mit virtuellen Tasten von Goldbarren zu Goldbarren. Die Touch-Steuerung ist zu Beginn ein wenig gew├Âhnungsbed├╝rftig, zeigt sich aber schlussendlich als die bessere Wahl: Mit dem linken Daumen steuerst du Leo durch horizontales Wischen nach links oder rechts. Ab und an ist es wichtig, dass er sich aufbl├Ąst, um etwa ein St├╝ck im Flug zu ├╝berbr├╝cken. Das erledigst du durch einen Wisch nach oben mit dem rechten Daumen. Nach unten dr├╝ckst du den armen Kerl schlie├člich mit einem vertikalen Daumenwisch in die andere Richtung.

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Sterben ist kein Beinbruch

Ein positiver Aspekt des Spiels: Es gibt jede Menge Checkpoints, so dass du bei den unweigerlichen Konfrontationen mit den Fallen nicht viel deines Weges verlierst. Allerdings darfst du davon ausgehen, dass deine kleinen Missgeschicke fein s├Ąuberlich protokolliert werden.

Und wenn dir die Steuerung der Flauschkugel erst einmal leicht von der Hand geht, dann kannst du auch gegen deine Freunde antreten: Beende so viele Levels wie m├Âglich in der schnellstm├Âglichen Zeit. In f├╝nf Welten mit insgesamt 19 Levels kannst du dich in puncto┬á Geschicklichkeit mit deinen Freunden via Google Play Game Services messen.

Fazit

Die Kritiken f├╝r dieses Jump and Run sind allesamt positiv: meisterlich, hervorragend, umwerfend, beeindruckend und wundersch├Ân sind nur einige der darin gebrauchten Adjektive. Bei so viel Euphorie kann man einen Download schon mal wagen, schnelles WiFi vorausgesetzt. Denn die apk hat rund 300 MB, das Erstatten des rund 4,50 Euro teuren Kaufpreises ist also nur bei sehr schnellem Internet m├Âglich. Wir sind aber sicher, dass du davon nicht Gebrauch machen wirst, denn das Spiel ist jeden der 449 Cent wert.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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