LIMBO

Redaktion 23. Februar 2015 0 Kommentar(e)
LIMBO Androidmag.de 5 5 Sterne

Das PC- und Konsolen-Spiel LIMBO vom Indie-Game Entwickler Playdead hat bereits kurz nach der Ver├Âffentlichung im Jahr 2011 Bestnoten von allen Kritikern eingeheimst und unz├Ąhlige Preise gewonnen. Doch kann das Spiel jetzt auch auf der Android-Plattform ├╝berzeugen? (4,23 Euro, ohne In-App-K├Ąufe)

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Direkt nach dem Start der App wird das Smartphone erst einmal schwarz, bis schlie├člich zwei wei├če Augen auftauchen und sich ein kleiner Junge vom Boden erhebt. Genau den musst du nun durch den pechschwarzen Wald steuern und im Kampf gegen diverse Gegner unterst├╝tzen. Allerdings greift der Junge dabei nicht auf klassische Waffen zur├╝ck oder schwingt seine F├Ąuste, vielmehr setzt er auf seine geistige St├Ąrke. Warum das Kind unerm├╝dlich durch die d├╝stere Welt l├Ąuft, wird erst nach einem Blick in die Beschreibung klar: Der Junge, dessen Name wir ├╝brigens niemals erfahren, durchwandert den Limbus, den ├Ąu├čeren Kreis der H├Âlle, wo er ├╝brigens auf der Suche nach seiner Schwester ist.

Der Spieler wird in LIMBO st├Ąndig vor neue Herausforderungen und R├Ątsel gestellt.

Der Spieler wird in LIMBO st├Ąndig vor neue Herausforderungen und R├Ątsel gestellt.

Brillantes Setting

Die d├╝stere Umgebung kann eigentlich nicht besser inszeniert werden. Dann sind da noch die Soundeffekte, die ihresgleichen suchen, weshalb beim Spielen der Ton unerl├Ąsslich ist. Angefangen von den Schritten auf dem Gras ├╝ber das Pl├Ątschern von Wasser bis hin zum Ger├Ąusch von Fliegenschw├Ąrmen ist die Klangkulisse ├Ąu├čerst detailliert und atmosph├Ąrisch.

Gameplay im Einklang

Auch wenn das Spiel noch so sch├Ân aussieht und sich gut anh├Ârt, ein gutes Gameplay ist f├╝r den Erfolg genauso entscheidend bzw. noch wichtiger. Hier bekommt LIMBO den Spagat zwischen 2D-Jump&Run und Knobelspiel perfekt hin. W├Ąhrend das richtige Timing f├╝r den Absprung immer wieder gefordert ist, musst du auch st├Ąndig nach Fallen Ausschau halten und bei den R├Ątseln deine grauen Gehirnzellen anstrengen, damit der Junge nicht stirbt. Sollte er trotzdem einmal ins Gras bei├čen, wirst du automatisch zum letzten Checkpoint zur├╝ckgesetzt.

F├╝r den Kaufpreis von knapp 5 Euro bekommt man hier eine Menge geboten.

F├╝r den Kaufpreis von knapp 5 Euro bekommt man hier eine Menge geboten.

Typische Steuerung

So ausgefallen Grafik und Gameplay auch sind, so gew├Âhnlich ist die Steuerung des Protagonisten. In der linken unteren Bildschirmecke gibst du die Richtung vor, in die der Junge l├Ąuft, w├Ąhrend du rechts mit einem Wisch nach oben einen Sprung einleiten kannst und durch Tippen eine Aktion ausf├╝hrst. Meist wird dies genutzt um Gegenst├Ąnde in der Welt zu verschieben.

Fazit

LIMBO ├╝berzeugt auf ganzer Linie. Angefangen von der Grafik ├╝ber die Soundkulisse bis hin zum Gameplay ist in dem Spiel eigentlich alles perfekt umgesetzt. Einziger Kritikpunkt ist die Steuerung die zwar gut funktioniert, allerdings auf dem Touchscreen nicht ganz so leicht von der Hand geht. Wer ein Bluetooth-Gamepad f├╝rs Smartphone besitzt, sollte LIMBO damit in Angriff nehmen.

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