Plight of the Zombie

Redaktion 13. Juli 2012 0 Kommentar(e)
Plight of the Zombie Androidmag.de 4 4 Sterne

Hirnverzehrender Knobelspaß für necromantische Zombie-Liebhaber (kostenlos / In-App-Purchases).

Auch an Zombies ist die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorübergegangen: Konnte man früher noch an jedem Badestrand seine ungeschützten Teenager vorfinden, muss man sich heute mit verschrumpelten, aber bis an die Zähne bewaffneten PISA-Durchfallern rumärgern. Wo sind sie nur hin, diese glorreichen Zeiten als Hirne noch groß wie Footballs und direkt vor einem auf der Straße lagen?

Ich glaub mich knutscht ein Zombie

Deshalb, werte Vertreter der hirnverspeißenden Körperkultur, solltet ihr eure Augen auf Plight of the Zombie richten, einem Spiel, in welchem ihr fürs Einsammeln am Boden herumkullernder Gehirne sogar noch belohnt werdet. Aufpassen müsst ihr dabei allerdings auf die Lebenden, denn die scheinen eure Passion für die menschliche Anatomie nicht ganz zu teilen und jagen euch mit Vorliebe ein paar Schrotkugeln durch den Kopf.

Zuerst ein kleiner Hirnaperitiv und dann an den leckeren Hauptgang

Deshalb zeichnet ihr auf eurem Androiden einfach die Route vor, die euer virtuelles Zombie-Alter-Ego zurücklegen soll. Berührt er dabei einen der Lebenden, verwandelt sich dieser sogleich in einen weiteren Zombie, der ebenfalls von eurer Hand kontrolliert werden kann. Basierend darauf, sind auch die Levels gestaltet, sodass es durchaus vorkommen kann, dass ihr zuerst alle unbewaffneten Menschen in Zombies verwandeln müsst, nur um diese im nächsten Schritt als Kanonenfutter für die restliche, bewaffnete Meute einzusetzen; schließlich muss auch die wuchtigste Schrotflinte mal nachgeladen werden – das Signal für euch zuzuschlagen!

Auch Zombies wollen schick sein

Was ein echter Hirngenießer ist, der zombifiziert das Volk natürlich nicht irgendwie, sondern mit Stil, weshalb ihr im Laufe des Spiels auch neues Accessoire zum Einkleiden bekommt. Dadurch ändert sich zwar nichts am Spielablauf der 30 freien Level, aber zumindest werdet ihr niemals von der Modepolizei verhaftet. Soll es hingegen eine Hilfe im Spielablauf oder zusätzliche Levels sein, so müsst ihr in die Tasche greifen und eure Kreditkarte zücken – was immer noch besser ist, als dass man sein Gehirn abliefern müsste.

Schrotflinten machen Charly nichts aus – bei Kettensägen ist er sich aber nicht so sicher

Fazit

Plight of the Zombie kann sowohl grafisch als auch spielerisch überzeugen, wenngleich der Schwierigkeitsgrad in den 30 verfügbaren Levels zu gering ist. In nicht einmal einem halben Tag habt ihr diese durch und müsst die kostenpflichtigen Levelpacks wählen. Im Vergleich kommt ihr damit nicht günstiger als bei von Haus aus kostenpflichtigen Spielen, müsst aber mit nerviger Werbung, platziert zwischen den Levels und eingebunden in eure Benachrichtigungsleiste, klarkommen.

  • Stimmungsvolle Präsentation
  • Hirne in ausreichender Zahl
  • Zombiespiel mit (Kleidungs-)Stil
  • Nur 30 frei verfügbare Level
  • Schwierigkeitsgrad viel zu einfach
  • Nervige Werbeeinbindungen

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