App-Review: DB Zug Simulator

22. Juni 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: DB Zug Simulator Androidmag.de 3.5 3.5 Sterne

Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, da wollte jeder Junge entweder Pilot werden oder Lokführer. Zumindest virtuell dürfen wir nun in einen Zug steigen und ihn steuern.  (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Dabei ist dein primäres Ziel als Lokführer eines Zuges der Deutschen Bahn nicht schnell ans Ziel zu gelangen, sondern mit möglichst wenig Energie. Nur so kannst du den Highscore knacken. Die Frage, die sich uns gleich einmal aufdrängt: Wo kann ich beim Führen eines Zugs Energie sparen? Da manövriere ich doch einige Tausend Tonnen durch die Gegend. Das braucht doch logischerweise viel Energie. Das stimmt zwar, aber man kann dennoch Energie einsparen, etwa beim Bremsen, dabei wird Energie ins Netz zurückgespeist. Oder wenn wir den Zug an den richtigen Stellen rollen lassen, zum Beispiel vor einem Halt. Oder wenn du die Geschwindigkeit kontinuierlich hältst und nicht einmal langsam und dann gleich wieder schneller fährst.

Sparsam und schnell!

Dennoch ist auch Pünktlichkeit gefragt. Nur langsam Dahinrollen ist also auch nicht möglich, da bleiben schnell die Fahrgäste aus. Es gilt also, den richtigen Mix zu finden. Dann zählst du bald zu den besten Lokführern. Und denen verlost die Deutsche Bahn übrigens bis zum 31.8. eine Fahrtziel Natur-Reise in die Sächsische Schweiz und drei BahnCards.

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Wie im realen Betrieb

Zwar basiert das Simulation-Spiel auf realen Zugdaten und auf dem Programm, auf dem auch die Lokführer geschult werden, dennoch könnte im Spiel schnell mal Langeweile aufkommen. Aber wahrscheinlich sind ja auch echte Lokführer schnell einmal gelangweilt und vom Schlaf geplagt, sonst gäbe es ja nicht den sogenannten Totmannknopf, der prüft, ob der Lokführer noch wach ist. Abwechslung ins Fahrgeschehen bringen die Haltestellen, an denen du die Fahrgäste aus und einsteigen lassen musst und die Gewinnmöglichkeit sowie verschiedene Schwierigkeitsstufen. Und: Während des Spiels kannst du weitere Auszeichnungen erwerben, zum Beispiel wenn du rechtzeitig vor einem Signal hältst oder du auf deinen Fahrten bis zu 1.000 Kilometer Strecke gesammelt hast.

Fazit

Ein Werbespiel der DB, das kaum jemand zu Jubelstürmen hinreißt. Aber es kostet nichts und eine Gewinnchance ist damit auch verbunden. Why not?

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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