App-Review: egz

Tam Hanna 28. Mai 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: egz Androidmag.de 5 5 Sterne

Sprung-Puzzlespiele gibt es wie Sand am Meer. Dieses Game unterscheidet sich von der Konkurrenz dadurch, dass es ob des relativ hohen Verkaufspreises ohne nervende In-App-Käufe auskommt. (3,99 Euro, ohne In-App-Käufe)

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Die  Grundhandlung von egz ist schnell erklärt. Du übernimmst das Kommando über eine oder mehrere Eierfiguren, die so rasch wie möglich vom Start bis zum Ziel befördert werden müssen.

Da sie den Weg von alleine nicht finden, musst du sie durch Tippen und Halten dazu animieren, durch die Gegend zu springen. Zu achten ist dabei allerdings darauf, dass die Lebensenergie der Kreaturen beschränkt ist. Knallst du in zu viele Hindernisse, so folgt unweigerlich ein „Game Over“.

Eier mit Charakter

Auch wenn die verschiedenen egz auf den ersten Blick relativ identisch ausschauen – jedes von ihnen hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Durch das erfolgreiche Durchzocken von Levels sammelst du Erfahrungspunkte, die du in die Verbesserung der Sprungfähigkeit, der Gesundheit und/oder der Widerstandskraft deiner Figuren investieren kannst.

Zudem haben die meisten egz meist mehrere Spezialfähigkeiten, die in manchen Levels immens hilfreich sind. Die Nutzung des korrekten Eggs – der Name ist zugegebenermaßen belämmert – kann da schon mal den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.

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Ohne Geduld geht nichts

Sehr schwierige Spiele nutzen das Game Over dazu, ihren Spielern Continues gegen  Echtgeld anzudrehen. Der Entwickler dieses Spiels ist noch ein wenig bösartiger. Verlierst du ein Level, so ist das betreffende Egg samt allen Upgrades erst einmal tot. Die Wiederbelebung kostet fünfzehn Erfahrungspunkte, die sich ob des Fehlens von In-App-Käufen nur durch Zeitinvestition erwerben lassen – das dauert die eine oder andere Minute. Geduld ist also gefragt.

Technisch sauber

Auch wenn die in pastellfarben gehaltene Grafik auf den ersten Blick keine Preise gewinnt: egz ist ein packendes Spiel. Zum guten Eindruck tragen neben den liebevollen Animationen auch die perfekt passende Hintergrundmusik und die problemlos funktionierende Steuerung bei. Das Spiel kommt sogar mit einer Sprungvorschau, die dir dabei hilft, die SprĂĽnge auszurichten.

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Fazit

Wenn du Spiele wie „Pull my Tongue“ magst, wirst du egz lieben. Der Kaufpreis von rund vier Euro ist in Anbetracht des Gebotenen gerechtfertigt – Lonely Woof ist definitiv ein Entwickler, der deine Unterstützung verdient.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit fĂĽr Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur VerfĂĽgung.