App-Review: Fluppu

7. Februar 2016 2 Kommentar(e)
App-Review: Fluppu Androidmag.de 5 5 Sterne

Die Idee ist schon mal gut: Wer bei diesem Reaktionsspiel besonders schnell ist, spendet einen kleinen Betrag für Flüchtlinge (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

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Fluppu nennt sich dieses Spiel, mit dem man Gutes tun kann. Denn durch das Spielen werden Spendengelder generiert, ohne dass man selbst spenden muss. Das einzige was es kostet, ist etwas Zeit. Die Zeit, die man sonst vielleicht sinnlos im Internet vergeudet.

Tipporgie

Das Spielprinzip könnte einfacher nicht sein. Am Bildschirm erscheinen der Reihe nach bunte Kreise mit Zahlen von 1 bis 18. Die Platzierung ist dem Zufall überlassen. Alles was wir tun müssen: jeden dieser Kreise möglichst schnell mit unserem Finger antippen. Dann verschwindet er und macht dem nächsten Platz. Schafft man alle 18 Kreise in einer Zeit unter 7 Sekunden, dann generiert man einen Cent als Spende für Flüchtlinge. Finanziert wird dies von den Entwicklern über nicht allzu aufdringliche Werbung.

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Keine einfache Übung

Auch mit jedem hundertsten Spiel hilft man einem Flüchtling mit einem Cent weiter. Das klingt nach nicht sehr viel, zumal es ungemein schwer ist, eine Zeit unter 7 Sekunden aufzustellen. Trifft man einen Kreis nicht genau, bleibt er nämlich hartnäckig am Bildschirm. Da bedarf es einiger Anläufe, bis die 7-Sekunden-Grenze fällt. Dass es möglich ist, beweisen zahlreiche Einträge in der Highscore-Liste, von denen der beste im Moment bei unter 5 Sekunden liegt. Unglaublich.

Die Entwickler gehen also davon aus, dass die Masse der Spieler in Summe einen ansehnlichen Betrag erspielt. Noch ist das Konzept nicht aufgegangen, die Zahl der Installationen hat die 1000er-Schwelle noch nicht überschritten. Da ist noch nicht viel Geld für Flüchtlinge zusammengekommen.

Aber vielleicht machen ja doch noch mehr mit, immerhin kann hier unkompliziert anderen geholfen werden und noch dazu hat man beim Spenden Spaß.

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Fazit

Die Idee ist sehr gut, die Umsetzung auch, lediglich die kritische Masse an Teilnehmern wurde noch nicht erreicht. Vielleicht trägt ja unser Review dazu bei.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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