App-Review: Wacky Pen

9. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Wacky Pen Androidmag.de 4 4 Sterne

Mit einem Stift eine vorgegebene Linie nachzuzeichnen, dass kann nun wirklich nicht schwer sein. Oh, doch! Dann, wenn du den Stift nicht mit einer Hand führst, sondern mit zwei und die Richtung durch Neigen bestimmen musst (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

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Die Linie führt zunächst einmal gerade aus, und das ist gut so. Doch irgendwann geht es in einer leichten Kurve nach links oder rechts. Und damit beginnen deine Probleme. Du musst nämlich die Linie mit einem virtuellen Stift nachziehen und solange die gerade ist, ist das zu schaffen. Neigt sich die Linie nach rechts, musst du zeitgleich auch dein Smartphone nach rechts neigen, um den Stift anzuhalten, nach rechts zu fahren.

Zeichnen in der goldenen Mitte

Klingt auch noch machbar. Aber die Lösung liegt nicht im Wann, sondern im Wieviel. Neigst du das Handy zu viel, verlässt der Stift die Linie, ebenso wenn du das Smartphone zu wenig neigst. Leider ist das Spiel hier gar nicht tolerant. Es genügt die geringste Abweichung und schon kannst du von vorne beginnen.

Da kann schon mal Frust aufkommen, der dich veranlasst, das Spiel gleich zu deinstallieren. Wer es aber nicht glauben kann, dass er so ungeschickt ist, der probiert weiter und weiter und weiter. Und irgendwann hat er die erste Kurve geschafft und auch die zweite und spätestens ab dann macht das Spiel Spaß.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Fazit

Den Schwierigkeitsgrad hätte man durchaus variabel gestalten können: anfangs leicht, später schwer. So aber ist das Spiel von Beginn an nur schwer zu meistern, was die geneigte Spielerschaft gleich einmal dezimiert. Für Gleichgewichtskünstler dennoch ein Must-have.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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