World of Goo

Redaktion 29. November 2011 3 Kommentar(e)
World of Goo Androidmag.de 5 5 Sterne

Entdecke die Welt von Goo mit den Goo’s, die mit ihrer Neugier nicht nur bereits unzählige Welten durchquert, sondern auch Spielerherzen zum Schmelzen gebracht haben… (€ 3,99)

Jetzt hat man sie also auch auf unserem Droiden losgelassen. Die Rede ist von den kleinen wabbeligen Dingern, Goo’s genannt, die mit ihrer geradezu unübertroffenen Neugier nicht nur bereits unzählige Welten durchquert, sondern auch Spielerherzen zum Schmelzen gebracht haben…

Da goo’t sich was zusammen

World of Goo ist ein Physik-Puzzler erster Kajüte, der inzwischen mehrere Millionen mal verkauft auf den unterschiedlichsten Plattformen sein Unwesen treibt – und nachdem Apple-Jünger bereits seit einigen Monaten die kleinen Gelee-Kugeln zusammenkleistern durften, wurde jetzt endlich auch die Android Gemeinde erhört.

Neugierig bis in den nächsten Abgrund, so könnte man die kleinen Goo’s beschreiben

Nach wie vor geht es darum, die kleinen Goo’s zum Levelende zu bringen, indem man diese selbst als Baumaterial einsetzt, um Schluchten, Stacheln, Mauern und Fallen aller Art zu überwinden. Das knifflige daran? Euer Goo-Turm gehorcht den Gesetzen der Physik, sodass er bei zuviel Überhang zu kippen droht – besonders schlimm, wenn unter eurem Goo-Turm nur gähnende Leere oder ein Meer von Stacheln aufzufinden ist.

Von wundersamen Orten, seltsamen Goolings und der World of Goo Corporation

Jede Welt von World of Goo besteht aus mehreren einzelnen Levels, die allesamt eigenständige Aufgaben darstellen. Allen gemein ist, dass man von seinen Goo’s eine bestimmte Mindestmenge zur Röhre am Levelende bringen muss.

World of Goo belohnt die Tüchtigen: Wer mehr Goo’s rettet, als er muss …

Schafft man sogar mehr, dann darf man diese in die World of Goo Corporation einbringen, einer Art Spiel im Spiel, bei der man versucht, den höchsten Turm aller World of Goo Spieler schlechthin zusammenzubekommen – es lohnt sich also im Hauptspiel möglichst sparsam mit seinen Goo’s umzugehen.

Gerade das, ist mitunter aber nicht so leicht, denn seine Goo’s muss man oftmals von den unterschiedlichsten Orten befreien, was an sich kein Problem wäre, hätten die Goo’s dann nicht auch noch unterschiedliche Eigenschaften. Zudem muss man manche der Goo’s erst wecken, indem man ihre Artgenossen in ihre Nähe bringt und auch der verrückte Schildermacher scheint mit seinen Tafeln etwas zu bezwecken – oder will er doch nur helfen?

… der ist im Wetteifern um den höchsten Turm in der World of Goo Corporation anderen Spielern einen goo’len Schritt voraus

Fazit

Little Big Planet meets Knuffelschleim, das ist 100% unverfälschter, purer Goo-Spaß, das ist World of Goo – und auch wenn ich das Spiel bereits von Nintendos Wii her kannte, die Android Version steht dieser oder der PC-Version in keinster Weise hinten nach. Im Gegenteil, nach wie vor sind die kleinen Gummiflummies sowohl Zierde als auch Kopfzerbrechen. Glücklicherweise nur hinsichtlich ihrer kniffligen Aufgaben, denn die Steuerung, der wohl wichtigste Punkt neben der Physik-Engine, ist hervorragend gelungen, auch wenn man sich gelegentlich bei Smartphones mit kleinem Display durch den Finger am Bildschirm selbst die Sicht versperrt; Smartphones mit großen Displays und Tablets haben daher einen klaren Vorteil.

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