App-Review: Cell 13

21. September 2016 Kommentare deaktiviert fĂĽr App-Review: Cell 13 Kommentar(e)
App-Review: Cell 13 Androidmag.de 5 5 Sterne

Inspiriert von der Kurzgeschichte „The Problem of Cell 13“ von Jacques Futrelle, stellt der Entwickler Errorsevendev eine Kopfnuss in die App Stores, die sich gewaschen hat. (kostenlos, erweiternde In-App-Käufe)

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Wir haben hier einen waschechten Physik-Puzzler in 3D, der uns an die Grenzen unseres Verstandes bringt. Es geht darum, einen kleinen Roboter namens Chester aus einer Zelle zu befreien. Die ist nicht so aufgebaut, wie man sich herkömmliche Zellen vorstellt, vielmehr ist Chester in einem Zell-Labyrinth gefangen. Und da soll er nun entkommen. Das funktioniert, indem wir ihn  mithilfe zweier Steuerbuttons nach links oder rechts steuern. Dabei fällt er schon mal von einer Plattform auf eine tieferliegende, aber sogenannte Portale verhelfen ihm auch wieder nach oben – oder eben zu einer anderen Stelle, wo es leichter weitergeht. Die Portale sind kistenförmige Teleporter, können aber auch je nach Lage verschoben werden, um als Hilfsobjekt zu dienen.

Portale ĂĽber Portale

Die immer wieder mal auftauchenden Löcher in den Plattformen müssen mit kleinen Bällen und Würfeln gefüllt werden. Und hier beginnen bereits die Köpfe zu rauchen. Erst ein Portal an die richtige Stelle bringen, dann den Ball durch das Portal schicken, dann das Portal zurückschieben, dann selbst durch das Portal usw. Neben den Portalen gibt es aber auch noch mehr Hilfreiches: Brücken aus Glas, schwenkbare Brücken uvm.

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Schwer, schwerer, am schwersten

Der erste Level ist ohne Anstrengungen lösbar, aber bereits im zweiten geht es zur Sache und erst im dritten … und im vierten. Das geht so bis zum sechsten Level bzw. zur sechsten Zelle. Wer hier nicht weiterkommt bedient sich der Walkthroughs in Videoform, die es im Internet gibt, und auf die auch verlinkt wird.

Sein Geld verdient der Entwickler mit dem Verkauf der restlichen sieben Zellen. Dafür sind etwas mehr als 2 Euro zu berappen. Das klingt viel für sieben Levels, doch diese sind nicht schnell lösbar. Da hat man schon ein paar Stunden zu tun. Insgesamt sind es rund 65 sehr herausfordernde Rätsel, die in eine tollen Grafik und einer beeindruckenden surrealen 3D-Welt eingebunden sind.

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Fazit

In den App-Stores gibt es kaum ein Physik-Puzzler, der so anspruchsvoll wäre. Für Puzzlefreunde, die von normaler Kost schon genug haben, die ideale Nachspeise.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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